Explodierende Supernovae, gigantische Galaxien, Masse verschlingende Schwarze Löcher – selbst die energiereichsten kosmischen Objekte erscheinen an unserem Nachthimmel nur als schwache Leuchtobjekte. Woher wissen wir dann, wie groß ihre „absolute Leuchtkraft“ ist? Wieviel Energie wird dort umgesetzt, welche Prozesse sind dort am Werk? Um diese Fragen zu beantworten, muss man eine entscheidende Größe kennen: die jeweilige Entfernung der Objekte. Aber: Die Bestimmung von Entfernungen im Universum – und damit die Lichtlaufzeiten - ist eine verzwickte Angelegenheit. In vier Vorlesungen lernen wir moderne Methoden der kosmischen Entfernungsmessung kennen – und tauchen dabei tief in die Astrophysik ein.
Wer an drei der vier Termine teilgenommen hat, kann ein Zertifikat erhalten. Dafür ist eine Anmeldung erforderlich.
Alle Termine:
Mo 5. Oktober 2026, 11:00 Uhr – 12:30 Uhr
Winkel, Doppelsterne und Mega-Maser
Di 6. Oktober 2026, 11:00 Uhr – 12:30 Uhr
Pulsierende Sterne und Rote Riesen
Mi 7. Oktober 2026, 11:00 Uhr – 12:30 Uhr
Galaxien: Bildschärfe, Fundamentalebene und Rotation
Do 8. Oktober 2026, 11:00 Uhr – 12:30 Uhr
Gravitationslinsen und Laufzeitverzögerung