Der Umweltpreis des Physikalischen Vereins

Der Preis soll für Arbeiten mit stark interdisziplinärem Charakter über Umweltschutz und Umwelttechnik sowie technische Entwicklungen mit besonderem gesellschaftlichen Bezug vergeben werden. Der Preis richtet sich an Amateurforscherinnen und -forscher, insbesondere an Schulen. Man kann sich selbst bewerben oder auch vorgeschlagen werden; auch kann der Preis an Arbeitsgruppen verliehen werden. Es werden jährlich bis zu drei Preise verliehen.

Die Einrichtung des Preises erfolgte durch die Mitgliederversammlung des Physikalischen Vereins am 3. Juni 1996 in Frankfurt am Main. Am 23. September 2020 wurde der Preis von Christian Ernst Neeff-Umweltpreis in Umwelt-Preis des Physikalischen Vereins umbenannt.

Dotation des Preises

Die Mittel zur Vergabe des Preises werden aus ausdrücklich für diesen Zweck bestimmte Rücklagen des Physikalischen Vereins und/oder Spenden entnommen. Es werden jährlich bis zu drei Preise mit einer Dotierung von jeweils bis zu 300 € verliehen.

Das Preisrichtergremium

Das Preisrichter-Gremium besteht aus je einem Vertreter oder einer Vertreterin des Deutschen Vereins zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts, des Fachbereichs Physik der Johann Wolfgang Goethe-Universität, der Fachhochschule Frankfurt am Main, der Polytechnischen Gesellschaft, des Schuldezernats und des Umweltdezernats der Stadt Frankfurt am Main, der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft, des Verbandes Deutscher Elektrotechniker, des Vereins Deutscher Ingenieure, des Zentrums für Umweltforschung der Johann Wolfgang Goethe-Universität sowie des Physikalischen Vereins.

Die Preisverleihung

Der Preis wird zusammen mit einer Urkunde übergeben, wobei davon ausgegangen wird, dass der Geldbetrag für die Fortsetzung der Arbeiten oder die Weiterbildung verwendet wird.