Der Physikalische Verein

Der Physikalische Verein hat es sich seit jeher zur Aufgabe gemacht, Bildung, Wissenschaft und Forschung zu fördern. Den Fokus legen wir dabei auf die Physik und die Astronomie, aber wir fördern auch benachbarte Naturwissenschaften und die Technik. Unser Anliegen unterstützen heute fast 2.000 Mitglieder. Über Ihre Unterstützung, zum Beispiel als Mitglied freuen wir uns sehr.

Wir sind der Anlaufpunkt für wissenschaftliche Vorträge und Seminare sowie astronomische Beobachtungen im Rhein-Main-Gebiet. Außerdem führen wir zahlreiche andere Veranstaltungen wie Workshops, Fortbildungen und den größten science slam Deutschlands durch.

Die meisten Veranstaltungen richten sich an naturwissenschaftlich interessierte Laien. In unserer Veranstaltungsübersicht finden auch Sie sicher das passende Event.

Mit unseren Preisen fördern wir außerdem die Forschung an der Goethe-Universität Frankfurt sowie Amateurforschung von Schülerinnen und Schülern.

Der Physikalische Verein betreibt neben der Sternwarte Frankfurt auch die Hans-Ludwig-Neumann-Sternwarte im Taunus. Hier wird von unseren Mitgliedern amateurastronomische Forschung betrieben: fast 120 Kleinplaneten wurden von den Beobachterinnen und Beobachtern bereits entdeckt. Weitere Forschungsschwerpunkte unserer Amateurforscherinnen und -forscher sind die Beobachtungen von Veränderlichen Sternen sowie  Spektroskopie.

Unsere Sternwarte in Frankfurt

Unsere Vision

Unser Motto lautet „Zukunft seit 1824”. Was die Zukunft an Entdeckungen in der Physik, Astronomie und den Naturwissenschaften bringt, können wir nicht vorhersagen. Doch mit unseren Preisen und der eigenen amateurastronomischen Forschung wirken wir daran mit. Und wir berichten Ihnen auf jeden Fall davon in unseren vielen Veranstaltungen.

 

Sie sehen: Wir haben noch viel vor. Bei all diesen Projekten können Sie uns helfen: Jetzt Mitglied werden oder die Arbeit des Vereins mit einer Spende unterstützen. Oder aber Sie packen ganz aktiv als Helferin oder Helfer in unserem Arbeitskreis mit an.

Unsere Geschichte

Die fast 200-jährige Geschichte des Vereins beginnt 1824. Damals schließen sich Frankfurter Bürger zusammen, um über neue Entdeckungen und Erfindungen in der Physik und Chemie zu diskutieren. Sie veranstalten Vorträge und öffentliche Experimente. Die Mitglieder des Vereins betreiben auch eigene Forschung und machen zahlreiche Entdeckungen. 1861 stellt Mitglied Philipp Reis im Verein zum Beispiel sein Telephon vor. Zum ersten Mal stellt er eine funktionierende elektronische Fernsprechverbindung her und spricht den historischen Satz „Das Pferd frisst keinen Gurkensalat“.

Bei Gründung der Universität Frankfurt 1914 bringt der Verein acht naturwissenschaftliche Institute in die Gründung mit ein. Damit legt er den Grundstein für die herausragende Physikforschung in Frankfurt, die in den letzten Jahrzehnten mit zahlreichen internationalen Preisen bedacht wurde und in wichtigen Entdeckungen mündete.

Unter den Mitgliedern des Vereins sind nicht nur Erfinder wie Philipp Reis. Auch berühmte Wissenschaftler wie Albert Einstein, Otto Hahn und Alexander von Humboldt gehören zu den 400 Ehrenmitgliedern des Vereins.

Zwei Kuppeln der Hans-Ludwig-Neumann-Sternwarte im Wald. Im Hintergrund die Lichter der Stadt Frankfurt

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