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Astronomie am Freitag

 

 

Veranstaltungsort
Physikalischer Verein - Hörsaal, Robert-Mayer-Straße 2, Frankfurt (Lageplan: hier)

Eintrittspreise
Vorträge Erwachsene
Ermäßigt (Schüler, Studierende,
Azubis, Ruheständler)
Familien (Eltern mit Kindern bis 18 J.)
Mitglieder
6,00 Euro

4,50 Euro
14,00 Euro
frei (werden Sie deshalb Mitglied!)
Keine Voranmeldung erforderlich

 

Vortragsprogramm
Januar - Dezember 2017
13. Januar Das astronomische 1. Halbjahr 2017 im Überblick Volker Heinrich
20. Januar Gravitationslinsen und der kosmische "Dunkle Sektor" Bruno Deiss
27. Januar Warum ist es auf unserer Erde so angenehm? Friedrich W. Volck
03. Februar Der Barringer Meteor Krater Martin Bender
10. Februar Auf der Suche nach Wasserozeanen im Sonnensystem – Habitate für Leben außerhalb der Erde? Stefan Karge
17. Februar Sternhaufen – Bausteine unserer Galaxis Georg Piehler
24. Februar Mission GAIA: Neues von der neuen Vermessung des Himmels Bruno Deiss
03. März Ein astronomischer Evergreen – das Hubble Space Telescope Dietmar Bönning
10. März Epsilon Aurigae – ein Stern im Schatten? Fabiano Pinto
17. März Ein Kreisel auf Entdeckungsreise – Junos Weg zu Jupiter Marvin Kohls
24. März Wo ist die Supernova und wo ist rechts? Friedrich W. Volck
31. März Gefährliches Weltraumwetter – der Tag an dem die Sonne fast den dritten Weltkrieg auslöste Volker Heinrich
07. April Das Bildnis des Schwarzen Lochs Matthias Hanauske
14. April Karfreitag, kein Vortrag  
21. April Kosmische Meterstäbe – wie die Astronomen unsere Welt vermessen Klaus Sterlike
28. April Das RAVE-Experiment: Wenn Sterne um das Zentrum tanzen Philipp Schneider
05. Mai Small Solar System Bodies – Neues von den „neuen“ Kleinkörpern im Sonnensystem Stefan Karge
12. Mai Resonanzen im Himmel und auf Erden Friedrich W. Volck
19. Mai Die Himmelsscheibe von Nebra Bruno Deiss
26. Mai Finsternisse – kosmische Schattenspiele Volker Heinrich
02. Juni Eta Carinae – wenn Sternwinde kollidieren Sarah Lamprecht
09. Juni Sternenstaub – wie kommt der Kohlenstoff in meinen kleinen Finger? Nicole Nesvadba
16. Juni Das „Wow!“ Signal Moritz Pohl
23. Juni Das astronomische zweite Halbjahr 2017
(Link zum Vortrag: hier)
Stefan Karge
30. Juni Cassinis lange Reise Volker Heinrich
01. September Immer Ärger mit den Außerirdischen Martin Stammberger
08. September Rätselhafte Gammablitze aus dem All Bruno Deiss
15. September Der Maya-Kalender - von Haab, Tzolkin und dem Langen Zähler Volker Heinrich
22. September Das Nichts – der leerste Ort des Universums Patrick Diel
29. September Auf dem Weg zum neuen Maßsystem SI: für das Kilogramm
müssen Atome gezählt werden
Rainer Göhring
06. Oktober Von der Kerze zum Urknall – zum 150. Todestag Michael Faradays Friedrich W. Volck
13. Oktober Von der Erde zu den Planeten – Auf Raumpatrouille durch das Sonnensystem Stefan Karge
20. Oktober Neugeboren und gewaltig – junge Sterne im Orionnebel Markus Röllig
27. Oktober Realität und Wirklichkeit - Das Universum im Kopf Bruno Deiss
03. November Tanz der Milchstraßen - Interagierende Galaxien Dietmar Bönning
10. November Das Europäische Feuerkugelnetz und die Herkunft der Meteoriten Volker Heinrich
17. November Welteninsel Milchstraße – Ein Streifzug durch die Galaxis Stefan Karge
24. November Ein Körnchen Stern in der Hand Kathrin Göbel
01. Dezember Architektur der Sternwarten: von prähistorisch bis hypermodern Sighard Schräbler
08. Dezember Sag mir erst wie alt Du bist Friedrich W. Volck
15. Dezember Der Stern von Bethlehem Martin Stammberger

 

Themenbeschreibung

Fr 13. Januar 2017, 20 Uhr
Das astronomische 1. Halbjahr 2017 im Überblick (Volker Heinrich)
Was tut sich 2017 am Sternenhimmel? Wann sind Jupiter, Saturn und Co. am besten zu sehen? Wann ist die beste Zeit zur Beobachtung von Sternschnuppen? Wie finster sieht es für die Beobachtung von Sonnen- und Mondfinsternissen in diesem Jahr aus? Fragen über Fragen - aber im heutigen Abendvortrag erhalten Sie die notwendigen Antworten.
Bild 13.01.2017
Bild: Michael Jäger (Österreich)

Fr 20. Januar 2017, 20 Uhr
Gravitationslinsen und der kosmische "Dunkle Sektor" (Bruno Deiss)
CL0024+17
Bild: NASA, ESA, M.J. Jee and H. Ford (Johns Hopkins University)
Die Bilder weit entfernter Galaxien erscheinen verzerrt: Große Massenansammlungen – insbesondere von kosmischer „Dunkler Materie“ - wirken als Gravitationslinsen und lenken Licht auf dem Weg zu uns ab. Die Stärke dieses Effekts hängt aber auch von der Expansionsgeschichte des gesamten Universums und damit vom Wirken der „Dunklen Energie“ ab. Somit liefern genaue Bildanalysen wertvolle Informationen über den gesamten „Dunklen Sektor“ des Kosmos.

Fr 27. Januar 2017, 20 Uhr
Warum ist es auf unserer Erde so angenehm? (Friedrich W. Volck)
Damit es auf unserer Erde so angenehm ist, muss die Sonne die richtige Temperatur haben, muss auf der Erde die richtige Temperatur herrschen, muss sie sich in der richtigen Zeit um die eigene Achse drehen, muss genügend viel Kohlenstoff zur Verfügung stehen, aber auch Sauerstoff. Das klingt wie ein Sechser im Lotto und trotzdem gibt es jede Woche einen Sechser.
Bild 27.01.2017
Bild: Friedrich W. Volck

Fr 3. Februar 2017, 20 Uhr
Der Barringer Meteor Krater (Martin Bender)
Barringer Krater
Bild: Martin Bender
Vor etwa 50.000 Jahren stürzte ein Meteorit auf die Hochebene Arizonas. Der daraus resultierende Krater wurde von Barringer und später von Shoemaker untersucht; diente der NASA als Versuchsgelände und wird heute als Touristenattraktion vermarktet. Die damaligen Vorstellungen zum Krater, Ergebnisse der jahrelangen Untersuchungen und weitere Meteoritenkrater wie das Nördlinger Ries werden im Vortrag vorgestellt.

Fr 10. Februar 2017, 20 Uhr
Auf der Suche nach Wasserozeanen im Sonnensystem – Habitate für Leben außerhalb der Erde? (Stefan Karge)
Die Existenz eines Wasserozeans ist nicht mehr ein Privileg unseres Planeten Erde, wie jüngste Forschungsergebnisse zeigen. Unsere Ozeane sind voller Leben, aber gibt es darüber hinaus noch andere Himmelskörper im Sonnensystem, deren Wasserozeane Leben tragen könnten? Aktuelle Beobachtungen haben einige Objekte des Sonnensystems neu in den Fokus gestellt. Wie und wo müssen wir suchen?
Mars
Bild: NASA/JPL

Fr 17. Februar 2017, 20 Uhr
Sternhaufen – Bausteine unserer Galaxis (Georg Piehler)
Plejaden
Bild: Oliver Schneider
Manchmal finden sich relativ viele Sterne auf engem Raum: Sternhaufen. Diese gibt es in unterschiedlichen Ausprägungen. Die Eigenschaft, dass die Sterne innerhalb eines Haufens nahezu die gleiche Entfernung zu uns besitzen, ermöglicht zum einen wichtige Schlüsselbeobachtungen für das Verständnis der Entwicklung der Sterne, und zum anderen zur Entfernungsbestimmung. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Eigenschaften der Sternhaufen und vermittelt diese Zusammenhänge.

Fr 24. Februar 2017, 20 Uhr
Mission GAIA: Neues von der neuen Vermessung des Himmels (Bruno Deiss)
Seit etwa 3 Jahren führt das europäische Weltraum-Teleskop Gaia eine „Volkszählung“ der besonderen Art durch: Helligkeit, Position und Geschwindigkeit von einer Milliarde Sternen werden etwa 70 mal in einer bislang unerreichten Präzision vermessen. Erste Ergebnisse liegen nun vor. Sie zeigen schon jetzt, dass die zu erwartende Gesamtschau der Daten unsere Kenntnis von der Zusammensetzung, der Entstehung und Entwicklung unserer Milchstraße revolutionieren wird.
ESA_Gaia_Asteroids_detection
Bild: ESA/Gaia/DPAC/CU4, L. Galluccio, F. Mignard, P. Tanga (Observatoire de la Côte d'Azur)

Fr 3. März 2017, 20 Uhr
Ein astronomischer Evergreen – das Hubble Space Telescope (Dietmar Bönning)
Hubble Aufnahme
Bild: ESA/Garrelt Mellema (Leiden University, the Netherlands)
Seit 27 Jahren kreist in einer Höhe von etwa 560 km eines der erfolgreichsten Forschungsinstrumente der Menschheit über unseren Köpfen: Das Hubble-Space-Teleskope HST. Kaum ein Monat vergeht, ohne dass uns dieses Gerät immer wieder mit faszinierenden Bildern aus den Tiefen des Weltalls in Erstaunen und Begeisterung versetzt. Die neuesten davon, die Geschichte des HST und seine Zukunft sind Gegenstand dieses Vortrages.

Fr 10. März 2017, 20 Uhr
Epsilon Aurigae – ein Stern im Schatten? (Fabiano Pinto)
Im Sternbild Fuhrmann sind ein paar Fragen offen: Etwa alle 27 Jahre leuchtet Epsilon Aurigae für rund zwei Jahre auf rätselhafte Weise nur halb so hell. Sind Meteoritenschwärme, Riesensterne oder gar Schwarze Löcher die Ursache? Die Theorie eines Schattens soll nun Licht ins Dunkel bringen: Wird der Stern von der Staubscheibe eines entstehenden Planetensystems umkreist und verfinstert?
EpsAur02 Illustration
Bild: Brian Thieme/citizensky.org

Fr 17. März 2017, 20 Uhr
Ein Kreisel auf Entdeckungsreise – Junos Weg zu Jupiter (Marvin Kohls)
Juno / Jupiter
Bild: NASA / JPL
Nahezu fünf Jahre war die Raumsonde „Juno“ der NASA in den Weiten des Weltalls unterwegs - eine Reise, die nicht ohne Pannen verlief. Doch am 5. Juli 2016 erreichte sie schließlich Jupiter und begann mit den Messungen. Dieser Vortrag erzählt die Geschichte einer Sonde, die unser Bild vom Gasriesen nachhaltig prägen wird.

Fr 24. März 2017, 20 Uhr
Wo ist die Supernova und wo ist rechts? (Friedrich W. Volck)
Wie kommuniziert man der Internationalen Astronomischen Union die Position der Supernova, die man gerade entdeckt hat? Und wo befinde ich mich auf der Erde bzw. auf dem Meer? Das kann Menschenleben retten oder auch nicht. Und wo ist rechts und links, wie ist dies universumweit kommunizierbar? Bei den Aborigines anders als in Mitteleuropa.
Nullmeridian
Bild: Friedrich W. Volck

Fr 31. März 2017, 20 Uhr
Gefährliches Weltraumwetter – der Tag an dem die Sonne fast den dritten Weltkrieg auslöste (Volker Heinrich)
Sonnensturm - Erde
Bild: Pravda tv
23. Mai 1967. Es herrscht Kalter Krieg. Misstrauisch überwachen NATO und Warschauer Pakt jeden Schritt der jeweils anderen Seite. Plötzlich sind alle Radarstationen des Ballistic Missile Early Warning Systems der USA in Kanada, Grönland und Großbritannien geblendet - bereitet der Feind einen überraschenden atomaren Erstschlag vor? Der Air Weather Service findet eine überraschende Antwort für die Ursache des Phänomens kurz bevor die Atombomber starten...

Fr 7. April 2017, 20 Uhr
Das Bildnis des Schwarzen Lochs (Matthias Hanauske)
Mit Hilfe eines globalen Netzwerks von Radioteleskopen soll in den nächsten Jahren Größe und Form (der „Ereignishorizont“) des Supermassiven Schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße vermessen werden. Damit ließe sich seine Masse sowie seine Rotationsgeschwindigkeit bestimmen. Die Auflösungsgüte des Bildes vom Ereignishorizont soll ausreichen, um die Vorhersagen der Allgemeinen Relativitätstheorie im Detail überprüfen zu können.
Schwarzes Loch
Bild: http://www.bbc.com/news/science-environment-34062839

Fr 14. April 2017, 20 Uhr
Karfreitag, kein Vortrag

Fr 21. April 2017, 20 Uhr
Kosmische Meterstäbe – wie die Astronomen unsere Welt vermessen (Klaus Sterlike)
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Bild: NASA/CXC/MIT/L.Lopez et al.; Palomar; NSF/NRAO/VLA
Stern Wega 25 Lichtjahre, Kleine Magellansche Wolke 200 000 Lichtjahre, Andromeda Galaxie 2,7 Millionen Lichtjahre entfernt. Sicher haben Sie sich schon einmal gefragt, woher diese Angaben stammen und wie es den Astronomen gelungen ist, solche riesigen Entfernungen zu messen. Im Vortrag werden einige wichtige Methoden der astronomischen Entfernungsbestimmung anschaulich und ohne viel Mathematik erläutert.

Fr 28. April 2017, 20 Uhr
Das RAVE-Experiment: Wenn Sterne um das Zentrum tanzen (Philipp Schneider)
Das RAdial Velocity Experiment, kurz RAVE, hat in 10 Jahren den Südhimmel durchmustert und die Bewegungen von 483.330 Sternen vermessen. RAVE legte den Grundstein für eines der jüngsten Forschungsfelder der Astrophysik: die Galaktische Archäologie - ein Roboter sorgt mit Glasfasern für die Spektroskopie von bis zu 150 Objekten pro Beobachtung. Diese Spektren erzählen uns die Geschichte der Milchstraße und deren Entstehung.
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Bild: TGAS-catalogue

Fr 05. Mai 2017, 20 Uhr
Small Solar System Bodies – Neues von den „neuen“ Kleinkörpern im Sonnensystem (Stefan Karge)
81P
Bild: NASA
Neben den bekannten Planeten gibt es noch eine riesige Anzahl von Kleinkörpern im Sonnensystem: Planetoiden, Kuipergürtel-Objekte, Kometenkerne und Zwergplaneten, zusammengefasst als Small Solar-System Bodies. Der Vortrag befasst sich mit der unterschiedlichen Natur dieser „neuen“ und fremdartigen Mitglieder des Sonnensystems und stellt neueste Forschungsergebnisse vor. Diese aus der Ferne so unscheinbaren Miniwelten halten einige Überraschungen bereit, wie Sie sehen werden.

Fr 12. Mai 2017, 20 Uhr
Resonanzen im Himmel und auf Erden (Friedrich W. Volck)
Manchmal klappert etwas im Auto, aber nur bei einer bestimmten Geschwindigkeit. Es kann vorkommen, dass eine Brücke bei einem bestimmten Wind einstürzt. Schwingungen können nützlich sein oder fatal! Der LASER-Pointer funktioniert damit und das Radio. Und mancher interstellare MASER, der Aufbau unseres Sonnensystems sowie unsere eigene Existenz lassen sich damit erklären: Mit der Resonanz!
Tamburin
Bild: Friedrich W. Volck, Physikalischer Verein

Fr 19. Mai 2017, 20 Uhr
Die Himmelsscheibe von Nebra (Bruno Deiss)
Himmelsscheibe Nebra
Bild: Dbachmann, Creative Commons CC BY-SA 3.0
Die vor einigen Jahren entdeckte bronzene "Himmelsscheibe" vom Mittelberg in Sachsen-Anhalt gilt als archäologische Sensation. Vor über 3600 Jahren entstand hier die weltweit erste "realistische" Abbildung des gestirnten Himmels: Sonne, Mond und Plejaden sind zu erkennen, Horizontbögen aus Goldblech geben die Morgen- und Abendweite des Sonnenlaufs wieder. Aber gibt es auch andere Deutungen und ist die Scheibe überhaupt echt?

Fr 26. Mai 2017, 20 Uhr
Finsternisse – kosmische Schattenspiele (Volker Heinrich)
Beim Stichwort Finsternisse fallen uns natürlich zunächst die spektakulären Sonnen- oder Mondfinsternisse ein, die wir gelegentlich beobachten können. Der Vortrag wird sich dieser Phänomene natürlich annehmen. Aber er soll auch zeigen, dass es noch viele Arten von Finsternissen in unserem Planetensystem und unserer kosmischen Umgebung gibt. Geschickt analysiert öffnen sie uns die Tür zu neuen Erkenntnissen und zu neuen Welten.
Saturnbedeckung
Bild: Christoph Lichtblau, Physikalischer Verein

Fr 2. Juni 2017, 20 Uhr
Eta Carinae – wenn Sternwinde kollidieren (Sarah Lamprecht)
Eta Carinae
Bild: NASA, ESA, and the Hubble SM4 ERO Team
Das Doppelsternsystem Eta Carinae in unserer Milchstraße besteht aus zwei sehr leuchtkräftigen, schweren Sternen, von deren Oberflächen Materieströme - sogenannte Sternwinde - ausgestoßen werden. Wenn sich beide Sterne während ihres Umlaufs um den gemeinsamen Schwerpunkt besonders nahe kommen, prallen diese Winde mit hohen Geschwindigkeiten aufeinander. Dieses Phänomen wurde nun erstmals hochaufgelöst beobachtet.

Fr 9. Juni 2017, 20 Uhr
Sternenstaub – wie kommt der Kohlenstoff in meinen kleinen Finger? (Nicole Nesvadba)
Alles auf der Erde besteht letztlich aus einem Mix verschiedener Arten von Atomen - den chemischen Elementen. Die meisten Elemente entstanden im Inneren von Sternen. Wieder andere gibt es seit dem Urknall. Wie und wo sind die Elemente in unserem eigenen Körper entstanden? Und wie gelangten sie schließlich auf die Erde? Nach diesem Vortrag wissen wir es genauer.
Crab Nebula
Bild: NASA, ESA, J. Hester and A. Loll

Fr 16. Juni 2017, 20 Uhr
Das „Wow!“ Signal (Moritz Pohl)
Big-Ear-Radio-Observatory-North-American
Bild: The Ohio State University Radio Observatory and the North American Astro Physical Observatory (NAAPO)
Haben wir einen Anruf aus dem All verpasst? Am 15. August 1977 wurde vom Radioteleskop Big Ear ein Signal aufgefangen, das in seiner Stärke beispiellos war und ist. Seit fast 40 Jahren beschäftigt die Wissenschaft die Suche nach dem Ursprung dieses Signals. Wie wurde es gemessen, und was macht es so außergewöhnlich?

Fr 23. Juni 2017, 20 Uhr
Das astronomische zweite Halbjahr 2017 (Stefan Karge)
Das astronomische 2. Halbjahr 2017 steckt wieder voller spannender Ereignisse. Vom jahreszeitlichen Wandel der Himmelsbühne über ergiebige Sternschnuppennächte bis zu interessanten Planetenkonstellationen ist wieder alles dabei. Am sommerlichen Nachthimmel über Frankfurt glänzt Saturn, der berühmte Planet mit dem Ring. Und am 21. August folgt dann die totale Sonnenfinsternis über den USA. Weitere Beobachtungstipps und Hinweise gibt es im Vortrag.
(Link zum Vortrag: hier)
Sonnenfinsternis
Bild: Martin Bender

Fr 30. Juni 2017, 20 Uhr
Cassinis lange Reise (Volker Heinrich)
Cassini
Bild: NASA
Am 15. September 2017 wird die Raumsonde Cassini in die Saturnatmosphäre eintreten und verglühen. Damit endet eine lange und außerordentlich erfolgreiche Forschungsmission, die 1997 begann. Was bleibt, ist ein riesiger Fundus an Bildern und Messdaten sowie eine Flut revolutionärer Erkenntnisse über Saturn und seine Mondwelten. Wir stöbern heute ein wenig im Missionsarchiv.

Fr 1. September 2017, 20 Uhr
Immer Ärger mit den Außerirdischen (Martin Stammberger)
Verfolgt man die Medien, so scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis man einen erdähnlichen belebten Planeten entdeckt. Viele Experten sind von der Existenz intelligenten außerirdischen Lebens überzeugt. Wie die Chancen stehen, dass intelligentes Leben irgendwo im All entstanden ist und welche Schwierigkeiten es bei der Kommunikation mit diesen Aliens geben kann, ist Gegenstand des Vortrags.
ET
Bild: Universal Pictures

Fr 8. September 2017, 20 Uhr
Rätselhafte Gammablitze aus dem All (Bruno Deiss)
Gammablitz Illustration
Bild: NASA/Swift/Mary Pat Hrybyk-Keith and John Jones
Unvermittelt und wahllos am Himmel verteilt tauchen sie auf: Blitze mit extrem energiereicher Gammastrahlung. In den 1960er Jahren wurden sie zum ersten Mal entdeckt - von speziellen amerikanischen Sonden, die zum Ausspähen sowjetischer Atombombenversuche gedacht waren! Erst in den letzten Jahren gelang es mit einem weltweiten Verbund von erdgebundenen Teleskopen, Röntgen- und Gammasatelliten das Rätsel der kosmischen Gammablitze ein wenig zu lüften.

Fr 15. September 2017, 20 Uhr
Der Maya-Kalender - von Haab, Tzolkin und dem Langen Zähler (Volker Heinrich)
Erinnern Sie sich noch an den 20.12.2012? Der Maya-Kalender erreichte das Ende seiner Zählung - das Ende der Welt war nah. Wir haben damals den Weltuntergang mit vielen Sternwartenbesuchern zelebriert, und am nächsten Morgen war alles wie immer... Was blieb ist die Faszination für die kulturelle Leistung, diesen Kalender zu erdenken ‒ und natürlich die Erklärung, warum der Termin für das Weltenende falsch berechnet wurde...
Mayakalender
Bild: Wikipedia

Fr 22. September 2017, 20 Uhr
Das Nichts – der leerste Ort des Universums (Patrick Diel)
Bild
Bild: NASA
Das Echo des Urknalls, die kosmische Hintergrundstrahlung, erreicht uns gleichmäßig aus allen Richtungen des Universums. Die zugehörige Himmelskarte hat jedoch einen Makel, einen seltsamen „kalten Fleck“, eine gigantische, nahezu leere Region im Vordergrund, ein sogenannter „Supervoid“. Für seine Existenz kursieren zahlreiche Erklärungsversuche bis hin zur Idee, es handele sich um ein Portal zu einem anderen Universum oder zu versteckten Dimensionen.

Fr 29. September 2017, 20 Uhr
Auf dem Weg zum neuen Maßsystem SI: für das Kilogramm müssen Atome gezählt werden (Rainer Göhring)
Das internationale Einheitssystem SI soll bis zum Jahr 2018 auf die Verwendung von Naturkonstanten zurückgeführt werden. Das betrifft nicht nur das Kilogramm, sondern auch Meter, Sekunde, Ampere, Kelvin und Candela basierend auf den Konstanten Lichtgeschwindigkeit, Plancksches Wirkungsquantum, Elektronenladung etc. Im Vortrag soll auf die physikalischen Grundlagen und auf die verschiedenen, teils parallelen, weltweiten Projekte zur Erreichung der neuen Standards eingegangen werden.
Kugel-Interferometer
Bild: Physikalisch-Technische Bundesanstalt

Fr 6. Oktober 2017, 20 Uhr
Von der Kerze zum Urknall – zum 150. Todestag Michael Faradays (Friedrich W. Volck)
Kerze
Bild: Friedrich W. Volck
„Unter den Gesetzen, nach denen unser Weltall in allen seinen Teilen regiert wird, gibt es keines, das nicht auch bei der Naturgeschichte der Kerze in Betracht kommt“, konstatierte Michael Faraday in der Einleitung seiner Christmas-Lecture 1860 bei der Royal Institution. Aus Anlass seines 150. Todestages soll diese Feststellung in einem Rundumschlag von der Kerze bis zurück zum Urknall überprüft werden.

Fr 13. Oktober 2017, 20 Uhr
Von der Erde zu den Planeten – Auf Raumpatrouille durch das Sonnensystem (Stefan Karge)
Mit dem Beginn der Raumfahrt wurde es erstmals möglich Bilder und Daten der Planeten unseres Sonnensystems aus nächster Nähe zu gewinnen. Der Vortrag gibt einen Überblick über unser heutiges Bild von den Planeten aus der Sicht diverser Raumfahrtmissionen. Garniert mit beeindruckenden Bildern machen wir auch Station bei den Asteroiden und Kometen. Begleiten Sie mich bei einer Bilderreise durch das Sonnensystem.
Eros
Bild: NASA

Fr 20. Oktober 2017, 20 Uhr
Neugeboren und gewaltig – junge Sterne im Orionnebel (Markus Röllig)
Orionnebel
Bild: NASA/C. R. O'Dell & S. K. Wong (Rice Univ.)
Junge Sterne beeinflussen ihre umgebende Gaswolke, aus der sie entstanden sind, durch Strahlungsausbrüche und heftige Sternwinde. Die genauen Prozesse sind immer noch unverstanden. Neue, hochauflösende Beobachtungen des Orionnebels mit ALMA, dem stärksten Radioteleskop der Welt, zeigen nun erstmals, wie stark diese Wechselwirkungen sein können. Der Vortrag gibt einen Einblick in die aktuelle Forschung zur Entstehung von Sternen.

Fr 27. Oktober 2017, 20 Uhr
Realität und Wirklichkeit – Das Universum im Kopf (Bruno Deiss)
Jede Information breitet sich höchstens mit Lichtgeschwindigkeit aus. Beobachtungen entfernter Sterne und Galaxien zeigen nur, wie die Objekte beschaffen waren, als sie das heute auf der Erde empfangene Licht abstrahlten – ihre vergangene „Realität“. Was wir als „Wirklichkeit“ bezeichnen, ist die Summe vieler Vergangenheiten aus unterschiedlichen Tiefen des Raumes. Wie unterscheiden sich die „Wirklichkeiten“ unterschiedlicher Beobachter im Kosmos?
Kopf
Bild: Martin Deiss

Fr 3. November 2017, 20 Uhr
Tanz der Milchstraßen - Interagierende Galaxien (Dietmar Bönning)
NGC 5426
Bild: Gemini-Observatorium, GMOS-Süd, NSF
Galaxien geht es im Grunde nicht anders als Menschen: beim gemeinsamen Tanzen kommt man sich näher. Sich gegenseitig beeinflussende Milchstraßensysteme gehören mit zu den faszinierendsten Vorgängen, die in unserem Universum beobachtet werden können. Zumal sie ebenfalls eine ganze Reihe von Entwicklungen in Gang setzen, bei denen am Ende neue Strukturen entstehen, die letztendlich erst Leben in der Form, wie wir es kennen, ermöglichen: Sternentstehungen. Atemberaubende Beispiele dieser „kosmischen Walzer“ werden in diesem Vortrag präsentiert.

Fr 10. November 2017, 20 Uhr
Das Europäische Feuerkugelnetz und die Herkunft der Meteoriten (Volker Heinrich)
Seit vielen Jahren suchen Kameras den Himmel über Deutschland in klaren Nächten nach besonders hellen Meteoren, sogenannten Feuerkugeln, ab. Dieses Kameranetz wird jetzt modernisiert und über ganz Europa flächendeckend ausgeweitet. Die eingesetzte, hochempfindliche Kameratechnik ermöglicht erstmals herauszufinden, wie viele Brocken von 5mm bis 3m Größe das Umfeld der Erde bevölkern - und macht damit unter anderem Raumflüge sicherer!
Feuerkugel
Bild: DLR Institut für Planetenforschung

Fr 17. November 2017, 20 Uhr
Welteninsel Milchstraße – Ein Streifzug durch die Galaxis (Stefan Karge)
Milchstrasse
Bild: JPL/NASA
Unser Planetensystem ist Teil einer gewaltigen Scheibe aus mehreren hundert Milliarden Sternen - die Milchstraße. In einer dunklen Nacht erscheint sie uns als milchig schimmerndes Band. Ziel der Forschung ist die Erkundung dieser 100.000 Lichtjahre großen galaktischen Sternscheibe, deren Portrait im Vortrag gezeichnet wird. Bleibt die spannende Frage: Wie sieht sie eigentlich von außen aus, unsere Heimatgalaxie? Und wo wohnen wir?

Fr 24. November 2017, 20 Uhr
"Ein Körnchen Stern in der Hand" (Kathrin Göbel)
In den äußeren Hüllen von Sternen entstehen feinste Staubkörnchen. Eingebettet in weiteres kosmisches Material können diese Körnchen Milliarden Jahre unverändert überstehen und sich in Meteoriten auf der Erde wiederfinden. Wie ein Fingerabdruck verrät uns ihre chemische Zusammensetzung etwas über die komplexen Entstehungsprozesse der Elemente in Sternen, aus deren Überresten unser Sonnensystem entstand.
Meteoritenfall
Bild: L. Warren; composite by P. Jenniskens/NASA Ames/SETI

Fr 1. Dezember 2017, 20 Uhr
Architektur der Sternwarten: von prähistorisch bis hypermodern (Sighard Schräbler)
Paranal Plateau
Bild: Sighard Schräbler
Sternwarten sind Funktionsbauten. Von der bloßen Zeitmessung hin zum immer tieferen Verständnis des Kosmos hat sich die Funktion über die Jahrhunderte gewandelt. Die Architektur ist dabei Ausdruck eines Weltbildes, Schönheitsideals oder Herrschaftsanspruchs. Die Observatorien sind dabei so vielfältig und verschieden wie die große Sonnenuhr von Jaipur in Indien, der Neutrino-Detektor im Eis der Antarktis oder das Very Large Telescope in Chile.

Fr 8. Dezember 2017, 20 Uhr
Sag mir erst wie alt Du bist (Friedrich W. Volck)
“We are all of us clocks whose faces tell passing years”, konstatierte Sir Arthur Eddington. Und ein Blick auf den Personalausweis sagt uns wie alt wir sind. Aber wie lässt sich ansonsten das Alter bestimmen: das Alter der Himmelsscheibe von Nebra, unserer Erde, des Sonnensystems, von Sternen, unserer Galaxie und des Universums überhaupt? Dafür haben Physiker trickreiche Methoden ersonnen.
Jahresringe
Bild: Friedrich W. Volck

Fr 15. Dezember 2017, 20 Uhr
Der Stern von Bethlehem (Martin Stammberger)
Stern von Bethlehem
Bild: unbekannt
Die Geburt Christi wurde - wenn man dem Matthäusevangelium Glauben schenkt - von einem hellen, geheimnisvollen Stern angekündigt und begleitet. Er wies den "Weisen aus dem Morgenland" den Weg nach Bethlehem. Möglicherweise lag dem Wunderstern ein reales astronomisches Ereignis zugrunde: ein Komet, eine seltene Planetenkonjunktion oder etwas ganz anderes? Das Rätsel ist bis heute noch nicht vollständig gelöst.

Schülervorlesungen

 

 

 

Die Schülervorlesungen richten sich an alle Schülerinnen und Schüler der oberen Gymnasialklassen und alle wissensdurstigen, naturwissenschaftlich interessierten Jugendlichen gleich welcher Schulform sowie Studierende.

 

Programm 2017

Physik am Samstag 2017 -
Die Schülervorlesungen des Physikalischen Vereins
Samstag, 10. und 24. Juni 2017, 11:00 - 13:00 Uhr
"Kosmos, Sterne, Planeten - vom Urknall ins Jetzt"
Studierende der Astrophysik, Goethe-Univ. Frankfurt
M51
Bild: NASA, ESA, S. Beckwith (STScI)
An zwei Vorlesungsterminen geht es "Vom Urknall ins Jetzt". Das Besondere: Junge Studierende der Goethe-Universität Frankfurt präsentieren die Vorlesungen. Dazu haben sie sich ein Semester lang intensiv mit Kosmologie und Galaxienhaufen, mit Sternentstehung und stellarer Kernfusion sowie mit Exo-Planeten und dem Sonnensystem beschäftigt. Nach den spannenden und aufeinander aufbauenden Kurzvorträgen wünschen wir uns eine lebhafte Diskussion und viele Fragen.

Wer beide Vorlesungstermine besucht, erhält ein Zertifikat.

Wir wünschen uns ein junges Publikum. Ausnahmen sind Lehrerinnen und Lehrer, Begleitpersonen, Studierende und junge Erwachsene bis zu 25 Jahren.

Für naturwissenschaftlich interessierte Erwachsene bietet der Physikalische Verein die Vortragsreihe "NaturWissenschaft und Technik" an.
 
Ort: Hörsaal BiK-F, Georg-Voigt-Str. 14-16, Frankfurt (Lageplan: hier)
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich
Detailliertes Programm
Sa 10. Juni 2017, 11 - 13 Uhr
Es werde Licht - wie Sterne entstehen (Marvin Kohls)
Kosmische Alchemie - wie Elemente entstehen (Josef Hoehl)
“Drecks”-Kapitalismus im All - wie Planeten entstehen (Enis Lorenz)
Sa 24. Juni 2017, 11 - 13 Uhr
Finis coronat opus - wie Sterne enden (Richard Lenkiewicz)
Gravitationswellen - wie Schwerkraft klingt (Andreas Zieleniewicz)

Volkshochschulkurs

 

VHS Kurse

Die Frankfurter Volkshochschule führt in Zusammenarbeit mit der Sternwarte des Physikalischen Vereins regelmäßig astronomische Kurse durch.

dienstags, 31. Januar - 28. März 2017 außer 28.02.2017, 20:00 bis 21:30 Uhr
(8 Termine)
Einführung in die Astronomie - Das Planetensystem
Volker Heinrich und Stefan Karge
In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Frankfurt

Der Kurs will interessierten Anfängern einen Einblick in das aktuelle Wissen um unser Sonnensystem verschaffen. Fortschrittliche Sensortechnik verhilft uns in jüngerer Zeit zu vielen neuen Erkenntnissen über Planeten, Planetoiden, Kometen und unsere Sonne. Unser Bild vom Planetensystem wandelt sich kontinuierlich. Wir befassen uns in diesem Kurs mit Entstehung und Entwicklung des Sonnensystems, mit den erdähnlichen und jupiterähnlichen Großplaneten, der Natur und Herkunft von Kometen, Kleinplaneten und Meteoriten und finden heraus, wo sich der „Kuiper-Gürtel“ eigentlich befindet. Wir klären die Frage, warum Pluto jetzt nur noch ein Kleinplanet ist und warum man bis heute immer noch nicht genau weiß, wie viele Monde es innerhalb unseres eigentlich doch bereits bestens erforschten Sonnensystems gibt. Daneben vermitteln wir praktische Tipps zu ersten eigenen Beobachtungen. Als Rahmenprogramm (Beteiligung freigestellt) werden innerhalb des Kurszeitraums Exkursionen zur Außensternwarte Kleiner Feldberg angeboten. Entstehende Fahrtkosten sind nicht im Kurspreis inbegriffen.

Ort: Physikalischer Verein, Hamburger Allee 22-24, Frankfurt (Experiminta, Eingang über den Hof) (Lageplan: hier)

 

Anmeldung nur bei der Frankfurter Volkshochschule möglich.

Volkshochschule Frankfurt
Sonnemannstraße 13, 60314 Frankfurt a.M.
Tel. 069/212-71501
Planetensystem
Bild: Lunar and Planetary Laboratory

 

donnerstags, 14. September - 16. November 2017, 20:00 bis 21:30 Uhr
(8 Termine; in den Herbstferien keine Kurstermine)
Einführung in die Astronomie - Sterne und Sternsysteme
Volker Heinrich und Stefan Karge
In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Frankfurt

Interessierten sollen Einblicke in den aktuellen Kenntnisstand über unseren Kosmos verschafft werden. Fortschrittliche Sensortechnik verhilft uns zu vielen neuen Erkenntnissen über Aufbau und Entwicklung der Sterne. Sie erfahren, wie man aus dem Licht der Sterne Größe, Alter, Temperatur und viele andere Kenndaten abliest. Die Struktur unserer Galaxis sowie ihr innerer Aufbau sind ebenso Gegenstand der Betrachtungen wie das Aussehen und die Entwicklung des gesamten Kosmos. Wir erklären, was es mit Neutronensternen und "Schwarzen Löchern" auf sich hat. Daneben vermitteln wir praktische Tipps zu ersten eigenen Beobachtungen. Als Rahmenprogramm (Beteiligung freigestellt) stehen Beobachtungsabende auf der Außensternwarte im Taunus auf dem Programm. Entstehende Fahrtkosten sind nicht im Kurspreis inbegriffen. Unser Planetensystem ist nicht Gegenstand dieses Kurses, es wird im nächsten Semester im Kursteil "Einführung in die Astronomie - Das Planetensystem" behandelt.

Ort: Hörsaal BiK-F, Georg-Voigt-Str. 14-16, Frankfurt (Lageplan: hier)


Anmeldung nur bei der Frankfurter Volkshochschule möglich.

Volkshochschule Frankfurt
Sonnemannstraße 13, 60314 Frankfurt a.M.
Tel. 069/212-71501
NGC 2082
Bild: Hubble Space Telescope

Sternwarte unterwegs

 

 

PROGRAMM 2017 (wird fortlaufend ergänzt)

 

Sonntag, 23. April 2017, 11:00 - 17:00 Uhr
Sonnenbeobachtung in den Weilbacher Kiesgruben
In Zusammenarbeit mit dem Naturschutzhaus Weilbacher Kiesgruben und dem Regionalpark RheinMain
Aussichtsturm Weilbacher Kiesgruben
Bild: Muck
Tag der Erde
Feiern Sie den Tag der Erde, das große Umwelt- und Kulturfest in den Weilbacher Kiesgruben! Das Naturschutzhaus und der Regionalpark RheinMain laden zu diesem internationalen Umweltschutztag herzlich ein. Einrichtungen, Behörden, Betriebe und Vereine aus den Bereichen Ökologie, Kultur und Soziales, Landwirtschaft und Kunsthandwerk stellen ihre Aktivitäten vor. Freuen Sie sich auf Mitmachangebote für Groß und Klein, Informationen, kleine Aufführungen und vieles mehr.

Auch wir machen mit:
Die Sternwarte Frankfurt ist mit ihrem mobilen Sonnenteleskop in den Weilbacher Kiesgruben vertreten. Die Weilbacher Kiesgruben sind eines der beiden Portale des Regionalparks Rhein-Main. In diesem anregenden Umfeld bietet sich mit unserem Spezialteleskop ein faszinierender Blick auf unser Zentralgestirn. Unter fachkundiger Begleitung können Sie mit eigenen Augen Sonnenflecken, Fackeln und Protuberanzen entdecken.

Eintritt: frei

Ort: Weilbacher Kiesgruben, Frankfurter Str. 74, 65439 Flörsheim-Weilbach (Anfahrtsskizze)

Weitere Informationen unter
Regionalpark Rhein-Main
Weilbacher Kiesgruben
Tag der Erde
Sa 06. Mai 2017, 19:00 - 24:00 Uhr

 

Impressionen von der Sterngucker-Nacht am Glauberg am 6. Mai 2017: Video (youtube)

Das bekannte Museum Keltenwelt am Glauberg veranstaltet in Kooperation mit der Sternwarte Frankfurt/Physikalischer Verein ein ganz besonderes Event: an diesem Abend, in dieser Nacht dreht sich alles um Sonne, Mond, Sterne und Planeten.

Los geht es um 19 Uhr mit Sonnenbeobachtung von der Dachterrasse des Museums. Ab 21 Uhr bietet der Teleskop-Parcour der Sternwarte im Außengelände faszinierende Blicke auf unseren Mond sowie den Riesenplaneten Jupiter.

Zeitgleich gibt es im Museumsbistro spannende astronomische Vorträge: "Einstein und die Astronomie" (Martin Stammberger), "Kometen − eine echt ,coole' Sache (Stefan Karge), "Der Sonnenkult in der Bronzezeit" (Bruno Deiss)

Eine Meteoritenausstellung, Infotafeln zur Astronomie sowie ein Sonnensystem-Modell runden das Programm ab.

Das Keltenmuseum ist bis 22 Uhr geöffnet. Das Museumsbistro sorgt mit einem Grillabend für das leibliche Wohl.

Eintritt an der Museumskasse: Familien 10 Euro; Erwachsene 5 Euro; ermäßigt 3,50 Euro; Kinder unter 6 Jahre frei

Ort: Keltenwelt am Glauberg, Am Glauberg 1, 63695 Glauburg
Glauberg
Bild: Renate Hartmann

 

 

jeweils sonntags, 2. Juli - 13. August 2017, 11:00 - 17:00 Uhr
„Von Sonnenflecken und Protuberanzen - Sonnenbeobachtung im Palmengarten“
In Zusammenarbeit mit dem Palmengarten Frankfurt bietet die Sternwarte ein besonderes Highlight
An sieben Sonntagen vom 2. Juli bis zum 13. August 2017 jeweils von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Die Termine: 02.07., 09.07., 16.07., 23.07., 30.07., 06.08. und 13.08.2017

An diesen sieben Sonntagen der hessischen Sommerferien ist die Sternwarte mit einem mobilen Sonnenteleskop im Palmengarten vertreten. Im angenehmen und anregenden Ambiente des Palmengartens bietet sich so ein faszinierender Blick auf unser Zentralgestirn. Selbstverständlich nur dann, wenn das Wetter es zulässt.
Unsere Sonnenteleskope haben Filter und Schutzsysteme, mit denen Sie gefahrlos einen Blick auf das Zentrum unseres Sonnensystems - die Sonne - werfen können. Bitte beobachten Sie die Sonne niemals ohne entsprechende Filtersysteme: Erblindungsgefahr. Durch unsere Spezial-Fernrohre lassen sich jedoch ohne Risiko interessante Strukturen wie Sonnenflecken, Filamente und gewaltige Gasausbrüche, die sogenannten Protuberanzen, beobachten. Die Beobachtungen werden natürlich von unseren Mitarbeitern erläutert.

Eintritt: siehe Aushang der Eintrittspreise Palmengarten

Ort: Palmengarten Frankfurt, Siesmayerstraße 61
www.palmengarten-frankfurt.de

Parkhaus Palmengarten, Siesmayerstraße
U-Bahn: U6, U7 Westend
Palmengarten
Bild: Bruno Deiss

 

Sonntag, 3. September 2017, 10:00 - 17:00 Uhr
Sonnenbeobachtung im Wetterpark Offenbach
In Zusammenarbeit mit dem Regionalpark Rhein-Main
Wetterpark Offenbach
Bild: Diba (de.wikipedia)
Feiern auf 190 km – Das Fest auf der Regionalpark Rundroute
Als Höhepunkt des Regionalpark Sommers 2017 feiert die Region an diesem Sonntag gemeinsam das Regionalpark Rundroutenfest. Auf der 190 km langen Strecke wird es insgesamt über 70 Veranstaltungen und Aktionen geben. Sehenswürdigkeiten können besichtigt und erkundet werden, Cafés laden zum Rasten und Schlemmen ein. Bauernhöfe öffnen ihre Türen und bieten den Gästen die Möglichkeit, Landwirtschaft direkt vor Ort zu erfahren. Machen Sie sich an diesem Tag auf und entdecken Sie die Rundroute – egal ob wandernd oder radelnd. Seien Sie neugierig auf die Landschaften im Ballungsraum Rhein-Main, es gibt viel zu entdecken. So wird das Rundroutenfest zu einem ganz besonderen Erlebnis!

Auch wir machen mit:
Die Sternwarte Frankfurt ist mit ihrem mobilen Sonnenteleskop im Wetterpark in Offenbach vertreten. Der bundesweit einmalige Wetterpark ist eines der beiden Portale des Regionalparks Rhein-Main. In diesem anregenden Umfeld bietet sich mit unserem Spezialteleskop ein faszinierender Blick auf unser Zentralgestirn. Unter fachkundiger Begleitung können Sie mit eigenen Augen Sonnenflecken, Fackeln und Protuberanzen entdecken.


Eintritt: frei

Ort: Wetterpark Offenbach, Buchhügelallee 400 (Anfahrt)

Regionalpark Rhein-Main
Wetterpark Offenbach

 

Samstag, 28. Oktober 2017, 19 Uhr
International Observe the Moon Night
Gemeinsame Veranstaltung Physikalischer Verein (Volker Heinrich und Stefan Karge) und Institut für Geowissenschaften (Prof. Frank E. Brenker, Dr. Beverley Tkalcec, Geoagentur, Dipl. Mineraloge Sascha Staubach)

 

Luminale
Die „International Observe the Moon Night“ rückt den Mond weltweit in ein ganz besonderes Licht. Rund um den Globus wird der Erdtrabant in zahlreichen Veranstaltungen ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Ist er sonst eher ein stiller ständiger, fast unauffälliger Begleiter, so wird er in dieser Nacht zum spannenden kosmischen Ereignis. Wie entstand der Mond eigentlich? Wie sehen Steine vom Mond aus? Wie alt ist er? Gibt es dort auch Vulkane? Was sind denn die großen dunklen Flecken? Gibt es Eis auf dem Mond? Viele dieser Fragen gilt es zu beantworten und mit Spezialisten zu diskutieren. Bei geeignetem Wetter wird eine Beobachtung des Mondes mit Fernrohren des Physikalischen Vereins angeboten.

Mond
Bild: skytrip.de (Mario Weigand)
Vorträge:

Welchen Einfluss hat der Mond auf die Erde? (Stefan Karge)

Fire and Ice – Neue erstaunliche Erkenntnisse zum Mond (Prof. Frank E. Brenker )


Eintritt frei. Keine Anmeldung erforderlich.

Ort: Geozentrum am Campus Riedberg, Altenhöferallee 1, 60438 Frankfurt (Lageplan hier)

Kinderworkshop

 

 

Bitte beachten: Derzeit können wir auf Grund von Umbau- und Umzugsmaßnahmen keine Kinderworkshops anbieten. 

 

 

 

 

Frühere Themen von Kinderworkshops:

"Raumfahrt"
Wen fasziniert nicht der Weltraum? Reisen durch das All sind in Film und Literatur weit verbreitet. Jules Vernes schrieb 1865 den Roman „Von der Erde zum Mond“. Bereits 1902 wurde der Film „Reise zum Mond“ von Georges Méliès gedreht. 1934 erschien die Comicserie „Flash Gordon“, 1936 verfilmt. Und so geht es bis heute. Wie kommt man überhaupt ins All? Welches Lebewesen war als erstes im Weltraum? Wer war der erste Mensch im All? Bis wohin sind Menschen in den Weltraum vorgedrungen? All diesen Fragen und noch mehr wird hier spielerisch und experimentell nachgegangen.
Die Zeit
Was ist Zeit? Jeder kennt sie. Man kann sie nicht sehen, schmecken oder fühlen. Nur jeder empfindet sie anders. Jeder braucht sie. Was wäre ein Termin ohne Zeitangabe? Wie bestimmt man die Zeit? Wie wird sie eingeteilt und warum? Kann man die Zeit zurück drehen? An diesem Nachmittag wird all diesen Fragen experimentell und spielerisch nachgegangen.

 

Sonne
Die Sonne ist unser Lebensspender. Ohne sie würde alles auf der Erde zu Eis erstarren und in Dunkelheit versinken. Aber was ist die Sonne? Wusstet ihr, dass man mit der Sonne schreiben kann? Dass man sie als Kompass benutzen kann? Dass man mit ihr Feuer machen kann? All dieses und noch mehr wird an diesem Nachmittag spielerisch und experimentell erläutert.

 

Sternbilder - Wegweiser am Himmel
Wenn man nachts an den Himmel sieht, wird man schnell feststellen, dass die Sternbilder eine große Hilfe für die Orientierung sind. Aber woher kommen sie? Wer hat sie „erfunden“? Woher kommen die zum Teil seltsamen Namen?

 

Unser Sonnensystem
Unser Sonnensystem: was gehört alles dazu? Da fallen einem zunächst die Planeten ein. Und natürlich die Sonne. Was fehlt noch? An diesem Nachmittag wird gemeinsam dieser und weiteren Fragen nachgegangen. Dabei werden die Bestandteile unseres Sonnen- und Planetensystems näher betrachtet und kennengelernt.

 

Erde und Mond
Der Mond beeinflusst uns sehr: Sei es in Mythen und Märchen, sei es durch seine verschiedenen Erscheinungsformen oder sei es durch die von ihm verursachten Erscheinungen, wie Sonnenfinsternisse, Ebbe und Flut. Er zieht - wie ein Uhrwerk - seine Bahn um die Erde. Warum zeigt er uns immer dieselbe Seite? Wie kann man ihn beobachten?