Fr. 13.01. 20:00 Uhr: Das astronomische erste Halbjahr 2012
Das erste Halbjahr 2012 gibt sich wieder alle Mühe uns mit interessanten Himmelserscheinungen zu erfreuen.
Die beiden „Stars“ am Nachthimmel über Frankfurt im kommenden Sommerhalbjahr sind der rote Planet Mars und sein beringter Kollege Saturn.
Natürlich werfen wir auch einen Blick auf die aktuellen Sternbilder.
Beobachtungstipps und Hinweise zu weiteren spannenden astronomischen Ereignissen gibt es im Vortrag.
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Fr. 20.01. 20:00 Uhr: Asteroseismologie - Vom inneren Klang der Sterne
Sterne – so auch unsere Sonne - sind nichts anderes als selbstleuchtende Gaskugeln,
die von der eigenen Schwerkraft zusammengehalten werden. Sie pulsieren und schwingen in charakteristischer Weise,
abhängig davon wie der betreffende Stern im Inneren aufgebaut ist. Die Schwingungsmuster sind somit ein
hervorragendes Diagnosemittel für die verborgene innere Struktur der Sterne. Mithilfe etlicher
Satellitenmissionen versuchen Astronomen die winzigen Schwankungen zu erfassen.
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Fr. 27.01. 20:00 Uhr: Die ersten drei Minuten - Elemententstehung nach dem Urknall
Kurz nach dem Urknall: Im Universum herrschen eine extrem große Dichte und
eine unvorstellbar hohe Temperatur. Aus den elementaren Bausteinen entstehen die ersten
leichten Elemente wie Wasserstoff, Helium und Lithium. Doch woher wissen wir das alles?
Die Untersuchung der kosmischen Hintergrundstrahlung und kernphysikalische Experimente
im Labor eröffnen uns einen Blick in die Vergangenheit.
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Fr. 03.02. 20:00 Uhr: Über die Monde der Erde
Viele Planeten unsers Sonnensystems haben mehrere Trabanten,
nicht so die Erde, die hat nur einen. Das glaubten die Astronomen
zumindest bis vor Kurzem. Doch aktuelle Forschungsergebnisse deuten
darauf hin, dass die Erde in der Vergangenheit noch einen weiteren
Begleiter hatte. Eine aktuelle Raumfahrtmission der Nasa prüft dies
zurzeit. Noch überraschender ist die Tatsache, dass die Erde auch
heute noch weitere Begleiter hat. Kürzlich wurde zum ersten Mal
einer dieser sogenannten Erdtrojaner entdeckt.
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Fr. 10.02. 20:00 Uhr: Radioastronomie - Heute schon die Sterne gehört?
Keine Sorge, da sitzen keine 20.000 Astronomen mit Kopfhörern.
Radioteleskope produzieren sichtbare Bilder! Besser noch:
Ungehindert von kosmischem Staub werden Radioteleskope die ersten sein, die Schwarze Löcher darstellen.
Um Auflösung zu erreichen, ist SKA spiralförmig über den australischen Kontinent verteilt.
Besonders hoch in den chilenischen Anden gelegen, versucht dagegen ALMA störendem Wasserdampf zu entkommen.
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Fr. 17.02. 20:00 Uhr: Bioastronomie - Überlebenschancen im Weltall
Temperaturen von nahe des absoluten Nullpunktes bis zu 1000 Grad Celsius,
ein Vielfaches der Erdbeschleunigung sowie stark ionisierende Strahlung müssten
mögliche Mikroorganismen auf Meteoriten auf dem Weg zur Erde aushalten. Gibt es
Lebewesen, die dies können? Und wie würde sich die Strahlenbelastung während eines
Marsflugs auf den menschlichen Organismus auswirken?
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Fr. 24.02. 20:00 Uhr: Auf der Jagd nach kosmischen Photonen: Astrofotografie im Ballungsraum
Digitalfotografie sei Dank, kann man heute auch im Ballungsraum Astrofotografie
auf hohem Niveau betreiben. Dies beweisen die Sternfreunde aus Hofheim, die eine
kleine Sternwarte betreiben und dem Himmel mit digitaler Aufnahmetechnik zuleibe
rücken, nur zwölf Kilometer nördlich des Flughafens. Die Ergebnisse dieser aktiven
Gruppe zeigt dieser Vortrag, der zwei Schwerpunkte hat: Aufnahmen mit digitaler
Spiegelreflex- und mit CCD-Kamera.
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Fr. 02.03. 20:00 Uhr: Der Regenbogen und seine Anwendung in der Astronomie
Von den Sternen bekommen wir fast ausschließlich Nachrichten mit elektromagnetischen
Wellen als Postillion. Doch um diese Nachrichten zu entschlüsseln, muss man diese Wellen nach
ihren Wellenlängen aufspalten, so wie es mit dem Sonnenlicht durch den Regenbogen geschieht.
Aus diesen so erhaltenen Spektren gewinnen die Physiker Erkenntnisse über die chemische Zusammensetzung,
die Temperatur, das Magnetfeld und einiges mehr der Sterne.
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Fr. 09.03. 20:00 Uhr: Die Spur des Abendsterns - Abenteuer Venustransit
Wenn in diesem Jahr die Bahn der Venus am 6. Juni genau zwischen Erde und Sonne
hindurchführt, können wir Zeugen eines Venustransits werden. Der nächste findet erst
im Jahr 2117 statt. Mit unglaublichem Aufwand unternahmen Astronomen im 18. und 19. Jahrhundert
abenteuerliche Reisen „ans Ende der Welt“, um mit Hilfe des Venustransits die Distanz zwischen Sonne und Erde zu ermitteln.
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Fr. 16.03. 20:00 Uhr: Kosmische Weiten - Mit dem Zollstock durchs Universum
Astronomen sind riesige Zahlen gewohnt: Der Mond ist 380.000 km entfernt, die
Sonne 8 Lichtminuten, der nächste Stern 4 Lichtjahre oder 40 Billionen Kilometer.
Doch woher wissen sie das so genau? Wie bestimmt man die Entfernung
von fernen Sternen oder Galaxien?
Es zeigt sich, dass die Messung kosmischer Abstände eine spannende Sache
ist, bei der man eine Menge über die Natur des Universums erfahren kann.
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Fr. 23.03. 20:00 Uhr: SOFIA - ein Teleskop lernt fliegen
Infrarotastronomie ist eine komplizierte Sache. Der Wasserdampf in
unserer Erdatmosphäre verschluckt viele Frequenzen in diesem Bereich.
Weltrauminfrarotteleskope sind extrem teuer und haben nur eine sehr
begrenzte Lebensdauer. So kam man auf die verwegene Idee, Instrumente in
die hohe Atmosphäre zu bringen, wo 99% des Wasserdampfs unter dem
Beobachter liegen – die Idee für SOFIA war geboren.
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Fr. 30.03. 20:00 Uhr: Mission Mars – Alles auf Rot
Mars, der rote Planet, unser äußerer Nachbar – Ziel zahlreicher Erkundungsmissionen und
Gegenstand kühner Menschheitsträume. Was konnte bei bisherigen Marsmissionen an
Erkenntnissen gewonnen werden und was ist in Zukunft geplant? Welche Messtechnik wird dabei
eingesetzt und wie funktionieren die Sonden? Welche Fähigkeiten und Missionsziele stecken hinter
dem neuen Rover namens „Curiosity“, den die NASA kürzlich zum Mars gestartet hat?
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Fr. 06.04. 20:00 Uhr: Karfreitag (keine Veranstaltung)
Fr. 13.04. 20:00 Uhr: Fusion - Von natürlichen Reaktoren am Himmel
Wind- und Sonnenenergie stammen letztlich aus einem natürlichen Fusionsreaktor - der Sonne.
Die Natur macht uns vor, wie wir aus ungiftigen und nicht radioaktiven Ausgangsstoffen
gigantische Energiemengen gewinnen können. Alleine - auf der Erde klappt dies derzeit noch nicht.
Der Vortrag studiert die Vielfalt der natürlichen Fusionsreaktoren (Sterne) am Himmel und
gibt einen Überblick über die Prozesse, die sie in Gang halten.
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Fr. 20.04. 20:00 Uhr: Bomben aus dem All - Wann kommt der "Deep Impact"?
Unsere Erde - ein sicherer Hort des Lebens, glauben wir. Aber tagtäglich
wird sie mit größeren und kleineren Brocken aus dem Weltall bombardiert.
Meist merken wir nichts davon, denn unsere Atmosphäre schützt uns sehr
effektiv vor diesen Geschossen - solange sie klein genug sind. Was aber,
wenn der Brocken der uns in die Quere kommt, groß ist? Gibt es
Strategien, um Einschläge abzuwehren?
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Fr. 27.04. 20:00 Uhr: M42 - der kosmische Kreißsaal in unserer Nähe
Sterne setzen Energie frei. Da sie das nicht unendlich lange machen können,
müssen Sterne vergehen - und somit auch wieder neue entstehen. Und das können wir sozusagen
live beobachten im Orionnebel M42. Ob man diesen vor mehreren Jahrhunderten auch schon so
hell sehen konnte, darüber streiten die Gelehrten. Nicht streiten sie darüber, dass im
Orionnebel ganz junge Sterne zu finden sind.
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Fr. 04.05. 20:00 Uhr: Leuchtende Dunkelwolken - ein neues astronomisches Phänomen
Staub ist für Astronomen lästig, da er sichtbares Licht streut und absorbiert.
Staub hat aber eine beobachtbare Eigenstrahlung im infraroten Strahlungsbereich.
Stärke und Art dieser Strahlung hängen davon ab, welche Zustände in den
umgebenden Gaswolken vorherrschen, mit denen der Staub vermischt ist. Damit
liefert die Staubstrahlung wertvolle Informationen über das verborgene Innere
der Wolken - den Zonen der Sternentstehung.
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Fr. 11.05. 20:00 Uhr: Von Roten Riesen und Weißen Zwergen – Aus der bunten Welt der Sterne
In einer dunklen sternklaren Nacht ist der Himmel übersät mit
etwa 3.000 Sternen.
Aber was sind eigentlich Sterne? Woraus bestehen sie?
Wie groß sind sie? Und warum leuchten die Sterne?
In Anbetracht der riesigen Entfernungen ist das gar nicht so leicht
zu beantworten.
Moderne Teleskope und ihre fortschrittliche Sensortechnik verhelfen
uns zu neuen Erkenntnissen über Aufbau und Entwicklung der
verschiedenen Sterntypen.
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Fr. 18.05. 20:00 Uhr: T Tauri - Wenn Sterne geboren werden
Ein unbedeutendes Nebelfleckchen, das ist der Hind-Nebel im Sternbild Stier.
Doch dahinter verbirgt sich ein ungewöhnlicher Stern: T Tauri. Mit seinen Helligkeitsausbrüchen
und Gasströmen gilt T Tauri als Prototyp einer Klasse von jugendlichen Sternen, die sich in der
wilden Endphase ihrer Entstehung befinden. Und nicht nur dort beobachten Astronomen in den Tiefen
von Gas- und Staubwolken das Licht neuer Sterne.
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Fr. 25.05. 20:00 Uhr: Der Kosmos des Edwin Hubble und seiner Nachfolger
Mit den Entdeckungen von Edwin Hubble beginnt das Zeitalter der modernen Kosmologie.
Folgen Sie dem Referenten auf seine spannende Reise zu deren Anfängen und erleben Sie,
wie sich unser Bild vom Aufbau der Welt in den letzten 100 Jahren grundlegend verändert hat.
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Fr. 01.06. 20:00 Uhr: Jetzt sind Sie dran! Fragen Sie nach. Thema "Kosmologie"
An diesem Abend sind Sie dran: Was Sie schon immer einmal fragen wollten -
wir versuchen Antworten zu finden. Schwerpunktthema des Abends soll „Kosmologie“ sein,
die Wissenschaft vom Universum als Ganzes. Wie kann man noch heute den Urknall messen?
Wie wirken Dunkle Materie und Dunkle Energie im Kosmos? Was zeigen die aktuellen Laborexperimente?
Eine Astrophysikerin und ein Astrophysiker stellen sich Ihren Fragen.
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Fr. 08.06. 20:00 Uhr: Der Stein der Weisen?! - Über die Entstehung schwerer Elemente
Seit der Spätantike versuchten Alchemisten das Geheimnis zu lüften,
wie sich Gold und Silber herstellen lassen. Tatsächlich ist die Frage
nach der Entstehung schwerer Elemente Motivation der nuklearen
Astrophysik. Gewinnen Sie einen Einblick, wie mit Hilfe der Kernphysik und der
Erforschung explosiver, stellarer Szenarien die Suche nach dem "Stein der Weisen" fortgesetzt wird.
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Fr. 15.06. 20:00 Uhr: Der Ice-Cube Detektor: Kosmische Blitze im ewigen Eis
Zu den rätselhaftesten Teilchen der heutigen Wissenschaft zählen immer noch die Neutrinos.
Die Beobachtung und Messung dieser exotischen Teilchen, welche kaum in Wechselwirkung mit Materie treten,
ist eine Wissenschaft für sich. Man benötigt gigantische Detektorvolumen um diese scheuen Boten aus
fremden Galaxien zu identifizieren. Der größte Detektor ist der Ice-Cube Detektor in der Antarktis,
der Neutrinos aus den entlegensten Winkeln des Universums detektiert.
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Fr. 22.06. 20:00 Uhr: Der Tod der Sterne
Der Himmel ist unveränderlich - denken Sie. Doch die Sterne leuchten
nicht ewig. Bei ihrer Entstehung erhalten sie einen gewissen
Wasserstoffvorrat, der durch die Energieerzeugung im Inneren verbraucht
wird. Und irgendwann ist "der Ofen aus". Wie sieht das Schicksal unserer
Sonne und anderer Sterne aus, wenn dieser Zeitpunkt gekommen ist? Und
wann ist es soweit?
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Fr. 29.06. 20:00 Uhr: Die Sternennacht - Van Gogh und das Firmament
Seine Bilder gelten als eine Mischung aus Genialität und visionären Wahnvorstellungen.
Weniger bekannt ist, dass Vincent van Gogh sich selbst als Realist verstand.
Gerade seine Bilder mit dem nächtlichen Sternenhimmel verraten seinen Hang zur Wirklichkeitstreue.
Anhand der abgebildeten Sternkonstellationen, der Stellung des Mondes oder der Venus lassen sich
etliche Gemälde auf Tag und Stunde genau datieren.
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