Fr. 28.08. 20:00 Uhr:
Das astronomische zweite Halbjahr 2009
Das Jahr der Astronomie geht in die zweite Hälfte. Traditionell betrachten
wir am heutigen Abend, wie der Himmelsanblick sich im Wandel der Jahreszeiten darstellt,
welche Planeten beobachtet werden können und welche besonderen astronomischen Ereignisse
uns noch ins Haus stehen, deren Beobachtung Sie sich nicht entgehen lassen sollten.
Hier erwarten Sie eine ganze Menge nützlicher Tipps für die eigene Beobachtungspraxis.
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Fr. 04.09. 20:00 Uhr:
Epsilon Aurigae - ein Stern im Schatten
Bald wird es wieder dunkler im Sternbild Fuhrmann: Etwa alle 27 Jahre
leuchtet Epsilon Aurigae für rund zwei Jahre auf rätselhafte Weise nur halb so hell.
Sind Meteoritenschwärmen, Riesensterne oder gar Schwarze Löcher die Ursache?
Die Theorie eines Schattens soll nun Licht ins Dunkel bringen:
Wird der Stern von der Staubscheibe eines entstehenden Planetensystems umkreist und verfinstert?
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Fr. 11.09. 20:00 Uhr:
Wie viel kosmische „Dunkle Materie“ befindet sich in Ihrem Wohnzimmer?
Das Universum ist erfüllt von einer rätselhaften, unsichtbaren Materieform:
der „Dunklen Materie“. Ihre Anwesenheit macht sich nur über ihre Schwerkraftwirkung
bemerkbar. Im Kosmos – und in unserer eigenen Heimatgalaxie - gibt es ein Mehrfaches an
Dunkler Materie als an „normaler“ Materie, aus der Sterne, Planeten und auch wir bestehen.
Wie viel Kilogramm dieser exotischen Substanz befindet sich in unserer alltäglichen Umgebung?
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Fr. 18.09. 20:00 Uhr
Von Polarlichtern und Sonnenuntergängen
Der irdische Himmel erstrahlt am Tage leuchtend blau, die untergehende Sonne verfärbt sich rot.
Aber warum ist es auf dem Planeten Mars gerade umgekehrt? Wie entstehen Polarlichter und was hat es
mit der "blauen Stunde" der Poeten auf sich? Ein Einblick
in die Farbspiele und die Wechselwirkung unserer Atmosphäre
mit Licht und Materie.
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Fr. 25.09. 20:00 Uhr:
Kam das Leben aus dem All?
Seit langer Zeit existierte die Ansicht, das Leben könne aus
dem All auf unsere Erde gelangt sein, in den Köpfen einiger
Wissenschaftler. Belächelt, verspottet, manchmal hart attackiert von der
Mehrzahl ihrer Kollegen, hatten sie keinen leichten Stand. In den
letzten Jahren habe eine Reihe neuer Erkenntnisse zu einem Umdenken
in dieser Frage geführt. Heute wird die Diskussion weit offener geführt.
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Fr. 02.10. 20:00 Uhr:
Das FERMI-Gammastrahlenteleskop: Sichtbar machen, was wir nicht sehen können
Gammastrahlung ist die höchstenergetische Form von Licht. Im Kosmos entsteht
sie bei extremen Vorgängen z.B. in der Umgebung von Pulsaren oder Schwarzen Löchern.
Mit bloßem Auge sind Gammastrahlen nicht wahrnehmbar. FERMI ermöglicht es uns,
den Himmel in einem ganz anderen Licht zu betrachten. Wie funktioniert das im Juni
2008 gestartete FERMI-Weltraumteleskop und welches neue Bild des Himmels zeigt es uns?
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Fr. 09.10. 20:00 Uhr:
1609: Astronomia nova -
Die astronomische Revolution
Vor 400 Jahren veröffentlichte Johannes Kepler das Werk „Astronomia nova“,
in dem er die Bahnen der Planeten als Ellipsen beschrieb und nicht mehr
als Kreise. Ab diesem Zeitpunkt war nicht mehr die Schönheit
die entscheidende Instanz sondern alleine die Beobachtung.
Warum aber dauerte es bis 1609, dass man die wahre Natur der
Planetenbahnen erkannte, und was waren die Folgen dieser Erkenntnis?
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Fr. 16.10. 20:00 Uhr:
Gammablitze - Todesstrahlen aus dem All?
Seit einiger Zeit tauchen sie immer wieder in den Medien auf: die Gammastrahlen-Blitze. Nicht selten werden sie
im Zusammenhang mit einem drohenden Untergang der Erde genannt. Aber was steckt wirklich hinter diesen Phänomenen,
die mehr Energie in zehn Sekunden freisetzen als unsere Sonne in einer Milliarde Jahren?
Woher kommen sie? Wie detektiert man diese rätselhaften Blitze? Und sind sie wirklich eine Gefahr?
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Fr. 23.10. 20:00 Uhr:
Auf der Suche nach den ersten Galaxien im Universum
Galaxien – Sterneninseln aus Milliarden von Sternen - spielen in unserem heutigen Universum eine elementare Rolle.
Aber seit wann gibt es Galaxien? Wie entstanden sie aus der gleichförmig verteilten Materie nach dem Urknall,
und wie haben sie sich weiterentwickelt? Der Vortrag gibt einen Einblick, wie mit modernen Teleskopen nach
Galaxien aus der Frühzeit des Universums gesucht werden kann.
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Fr. 30.10. 20:00 Uhr:
Urknalltheorie und Schöpfungsweisheit - zweierlei Blick auf den Anfang der Welt
Wurde die Entdeckung des Urknalls zunächst als Beweis für die
biblische Schöpfungsgeschichte gefeiert, so nähern sich moderne
Naturwissenschaft und wissenschaftliche Theologie doch eher von
unterschiedlichen Ausgangspunkten den Fragen nach dem Anfang der Welt
- und können dabei oft besser neben- und miteinander existieren als
angenommen. In diesem Doppelvortrag einer Theologin und einer Biologin
sollen beide Blickwinkel zur Sprache kommen.
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Fr. 06.11. 20:00 Uhr:
Gebrauchsanweisung für ein Universum
Die Vorstellung, die Astronomen von unserem Universum haben, ist
inzwischen so komplex, dass eine Gebrauchsanweisung mitgeliefert
werden müsste. Dabei gibt es sogar noch zahlreiche offene Fragen für
die nächste Wissenschaftler-Generation: Kann man die Inflation
verstehen? Gibt es eine fünfte Urkraft? Und wieso kann man Materie
anfassen, Licht aber nicht?
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Fr. 13.11. 20:00 Uhr:
Wernher von Braun - ein Leben für den Mond
Das 40-jährige Jubiläum der ersten Mondlandung in diesem Jahr
rückt auch den Raketenpionier Wernher von Braun ins Licht,
der den Mondflug federführend realisierte.
Dieser Vortrag beschäftigt sich mit von Brauns Lebenswerk - von
den Anfängen der Raumfahrt in der militärischen Raketenversuchsanstalt
Peenemünde bis zur Verwirklichung seines Traums: Menschen zum Mond zu
bringen.
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Fr. 20.11. 20:00 Uhr:
Frankfurter kleine Planeten
Als „kleine Planeten“ oder Asteroiden bezeichnet man die kleineren Himmelskörper des Sonnensystems.
Im November 2006 gelang erstmalig die Entdeckung eines Asteroiden auf einer Sternwarte des Physikalischen
Vereins. Seitdem hat sich ihre Anzahl auf weit über 100 erhöht. Damit gehört die Vereinssternwarte im Taunus
inzwischen zu den erfolgreichsten Observatorien Deutschlands. Der Vortrag gibt einen Überblick über den "Zoo"
der Frankfurter Asteroiden.
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Fr. 27.11. 20:00 Uhr:
Solare Superstürme - eine verdrängte Gefahr für unsere Zivilisation
Der Sonnensturm von 1859 war der stärkste der je aufgezeichnet wurde.
Bis in die Karibik wahren damals Polarlichter zu sehen,
Magnetkompasse spielten verrückt, Telegrafensysteme fielen aus.
Würde uns heute ein ähnlicher Sturm treffen, wären die Folgen in
unsere hochtechnisierten Welt viel dramatischer. Die Schäden an
Satelliten oder Stromnetzen dürften sich auf Dutzende Milliarden
Euro belaufen. Dennoch beugt niemand vor.
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Fr. 04.12. 20:00 Uhr:
Von Galileos Spektiv zum Extremly Large Telescope (ELT) - Vierhundert Jahre astronomische Fernrohre
Aus Anlass der ersten Teleskop-Beobachtungen des Sternenhimmels
durch Galileo Galilei vor 400 Jahren wurde 2009 „Das internationale
Jahr der Astronomie“ ausgerufen.
Waren es anfangs noch kleine primitive Linsenteleskope, so staunen
wir heute über Großteleskope mit gigantischen Hauptspiegeln von über
zehn Metern Durchmesser.
Aber welche Entwicklung nahm der Teleskopbau in den letzten 400
Jahren, und wie sehen die neuen Riesenteleskope der Zukunft aus?
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Fr. 11.12. 20:00 Uhr:
Guter Mond, du gehst so still
Die Kraft der Sonne auf den Mond ist größer als die der Erde auf ihn.
Aber warum ist dann der Mond all die Jahre bei der Erde geblieben?
Wie die Gezeiten zeigen, hat der Mond einen spürbaren Einfluss auf
die Weltmeere - auch auf die Menschen?
Warum gibt es totale und partielle Sonnenfinsternisse?
Und gibt es mehr Sonnen- oder mehr Mondfinsternisse?
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Fr. 18.12. 20:00 Uhr:
Der Stern von Bethlehem
Ein geheimnisvoller Stern soll vor etwa 2000 Jahren sternkundigen "Weisen aus dem Morgenland" den
Weg nach Bethlehem zur Geburtsstätte Christi gezeigt haben, so schreibt der
Evangelist Matthäus.
War es ein Komet, eine Supernova oder eine seltene Konjunktion
von Jupiter und Saturn? Bis heute ist die Auseinandersetzung über den Stern
der Weisen nicht beendet.
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