Fr. 18.01. 20:00 Uhr
Das astronomische 1. Halbjahr 2008
Das 1. Halbjahr 2008 gibt sich alle Mühe, uns mit interessanten Himmelsschauspielen zu erfreuen.
Gleich zu Beginn präsentiert sich Mars in Topform, bevor ihm
Saturn mit seinem einmaligen Ringsystem die Show stiehlt.
Neben der totalen Mondfinsternis im Februar darf natürlich der
Blick in die Sterne nicht fehlen.
Nähere Informationen auch zu weiteren Ereignissen gibt es im
Vortrag, damit Sie nichts davon verpassen.
zum Seitenanfang
Fr. 25.01. 20:00 Uhr
Der Schein trügt - Optische Täuschungen
Astronomische Beobachtungen werden letztendlich mit dem
Auge gemacht, auch wenn dieses durch Optiken verstärkt ist.
Leider ist unser Gehirn recht unvollkommen im Verarbeiten von
Bildern, wie optische Täuschungen eindrucksvoll zeigen.
Auch am Himmel gibt es eine ganze Reihe optischer Täuschungen.
Mit vielen verblüffenden Bildern und Beispielen wird klar,
dass man nicht alles glauben darf, was man sieht.
zum Seitenanfang
Fr. 01.02. 20:00 Uhr
Wie entstehen Planetensysteme?
Über 200 Planeten um fremde Sonnen sind bislang entdeckt worden.
Planeten sind offenbar das unvermeidliche Nebenprodukt bei der Sternentstehung in sich verdichtenden
Gaswolken. Die erdähnlichen Gesteinsplaneten und die riesigen Gasplaneten entstehen dabei vermutlich auf
sehr unterschiedliche Weise. Wie, darüber gehen die wissenschaftlichen Meinungen auseinander. Ist unser eigenes
Sonnensystem etwas besonderes, so dass sich nur hier Leben entwickeln konnte?
zum Seitenanfang
Fr. 08.02. 20:00 Uhr
Die Raumfahrt der Zukunft- von Mondflügen und interstellaren Sonden
Nach Aussagen führender Wissenschaftler sollten die Raumfahrtorganisationen
in den kommenden Jahrzehnten im Wesentlichen folgende Ziele verfolgen:
Erdbeobachtung, Asteroidenabwehr, Suche nach Leben, Erforschung der
Planetenentstehung und die Überschreitung der Grenzen des Sonnensystems.
Im Rahmen des Vortrags sollen diese Ziele und geplanten Projekte näher vorgestellt werden.
zum Seitenanfang
Fr. 15.02. 20:00 Uhr
Finsternisse - kosmische Schattenspiele
Mehrfach im Jahr kommt es zu Sonnen- und Mondfinsternissen.
Da wir längst nicht alle Ereignisse dieser Art sehen können, scheinen
sie uns relativ selten zu sein. Im Jahr 2008 können aber immerhin drei
der vier Finsternisereignisse von Frankfurt aus beobachtet werden, als
erstes eine Mondfinsternis am 21.2. Wie entstehen solche Finsternisse,
warum finden sie nicht monatlich statt, welche Finsternisarten können wir
von der Erde aus noch beobachten? Dieser Abend bietet Ihnen die Antworten.
zum Seitenanfang
Fr. 22.02. 20:00 Uhr
Die Expansion des Universums
Die Expansion des Universums ist eine der grundlegenden Folgerungen
aus dem Standardmodell der modernen Kosmologie - der Theorie vom Urknall.
Trotz dieser theoretischen Begründung und den offensichtlichen
Beobachtungstatsachen wird die kosmologische Rotverschiebung immer
wieder nicht nur von Laien kontrovers interpretiert: bewegen sich entfernte
Galaxien im statischen Raum oder ruhen sie im expandierenden Raum?
Können sich Galaxien gar schneller als das Licht von uns entfernen?
Eine Bestandsaufnahme.
zum Seitenanfang
Fr. 29.02. 20:00 Uhr
Warum gibt es das heutige Datum? Der Kalender und die Astronomie
Heute ist der 29. Februar. Dieses Datum gibt es nicht jedes Jahr,
sondern nur alle vier Jahre, allein auch das stimmt nicht ganz.
Wir nennen ein Jahr mit diesem Datum "Schaltjahr", die Franzosen "anneé bisextile".
Was hat ein Schaltjahr mit einer Doppelsechs zu tun? Und die Engländer fragen sich,
ob die Schlacht bei Dettingen am Untermain am 16. oder am 27. Juni 1743 war;
für die Dettinger keine Frage? Und das hat mit Astronomie zu tun? Ja!
zum Seitenanfang
Fr. 07.03. 20:00 Uhr
Streifzug durch die Galaxis
Unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, ist ein gewaltiges
Sternsystem aus 200 Milliarden Sternen.
In dunkler Nacht außerhalb der Großstadt erscheint sie uns
als milchig schimmerndes Band.
Die Erforschung dieses Systems ist eine schwierige Aufgabe,
befinden wir uns doch inmitten dieser riesigen Sternscheibe.
Begleiten Sie mich bei der Beantwortung der spannenden Frage:
Wie sieht sie eigentlich von außen aus, unsere Heimatgalaxie?
zum Seitenanfang
Fr. 14.03. 20:00 Uhr
Monde im Sonnensystem
Unser Mond ist nicht der einzige im Sonnensystem, aber was macht ihn so besonders?
Was haben die Monde der anderen Planeten gemeinsam, worin unterscheiden sie sich?
Könnten Monde vielleicht eine bewohnbare Alternative zu unseren Nachbarplaneten sein?
Mit Hilfe dieser und ähnlicher Fragen soll im Vortrag ein Überblick über
die Monde unseres Sonnensystems gewonnen werden.
zum Seitenanfang
Fr. 21.03. 20:00 Uhr
Karfreitag (keine Veranstaltung)
Fr. 28.03. 20:00 Uhr
NEOs - eine Gefahr für unsere Erde?
Im Sonnensystem lauern ungeahnte Gefahren. Harmlos erscheinende
Gesteinsbrocken, manchmal nur wenige hundert Meter groß, kreuzen
gelegentlich den Weg unseres Heimatplaneten. Kommt es zu einer Kollision
mit einem solchen Himmelskörper, kann dies zu einer regionalen
Katastrophe unfassbaren Ausmaßes führen. Und das sind nur die
kleinen Vertreter ihrer Zunft! Wieviele Brocken lauern da draußen, wie
findet man sie und... kann man solche Katastrophen abwenden? Sehen sie selbst!
zum Seitenanfang
Fr. 04.04. 20:00 Uhr
Die vielfältigen Erscheinungsformen der Meteorite
Viele Menschen halten Meteorite für "schwarze Klumpen", die aus dem Weltall
auf unsere Erde fallen. Wird so ein Himmelsbrocken jedoch zersägt oder
angeschliffen, so offenbart sich meist ein interessantes und oft sogar
buntes "Innenleben". Macht man dies bei vielen Meteoriten, so wird man
feststellen, daß es sehr unterschiedliche Erscheinungsformen gibt und
beginnt zu begreifen, warum die Wissenschaft sich mit einer sinnvollen
Klassifizierung so schwer tut.
zum Seitenanfang
Fr. 11.04. 20:00 Uhr
Astronomie in der Steinzeit
Mit Hilfe moderner Sondierungsmethoden wurden in
neuester Zeit in Deutschland etliche im Boden verborgene Überbleibsel
prähistorischer Bauwerke entdeckt, die nach astronomisch bedeutsamen
Richtungen orientiert waren. Vermutlich dienten diese aus Gräben und
Pfostenreihen bestehenden Anlagen den "Priesterastronomen" als sakrale
Kalenderanlagen, mit deren Hilfe sie Festtage und Beginn und Ende von Epochen
festlegen konnten.
zum Seitenanfang
Fr. 18.04. 20:00 Uhr
Das dunkle Zeitalter
Wie war das Universum, bevor die ersten Sterne anfingen zu leuchten?
Im wesentlichen dunkel. Und doch sind Astronomen dabei, in dieses
"Dunkle Zeitalter" vorzudringen. Während wir wissen,
dass das "Dunkle Zeitalter" knapp 400 000 Jahre nach dem Urknall
begann, liegt sein Ende mit dem Aufflammen der ersten Sterne eher im Dunklen.
Im Vortrag werden wir
versuchen, ein wenig Licht in diese Ur-Dunkelheit zu bringen, denn überraschenderweise
können wir Reststrahlung aus der Zeit vor und während des Dunklen Zeitalters empfangen.
zum Seitenanfang
Fr. 25.04. 20:00 Uhr
Beschleuniger im Himmel und auf Erden - oder: Verbotene Farben - Wie das Nebulium zu seinem Namen kam
Mit den unterschiedlichsten Methoden versucht der Mensch
im Labor kleinste Teilchen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit zu
beschleunigen. Dabei erschafft er Bedingungen, wie sie auch
beim radioaktiven Zerfall oder durch die Sternenwinde in Planetarischen Nebeln beobachtet werden können.
Der Vortrag gibt einen Einblick in die Vorgänge in und an Teilchenbeschleunigern und zieht Vergleiche zu spannenden
kosmischen Vorgängen.
zum Seitenanfang
Fr. 02.05. 20:00 Uhr
Mit dem Zollstock durchs Universum - Wie misst man Enternungen im Weltall?
Möchte man in publikumswirksamer Form ausdrücken,
dass man es mit riesengroßen Zahlen zu tun hat,
benutzt man gerne die blumige Metapher „astronomische Zahlen“.
Die mit Abstand größten Zahlen, die wir in der Astronomie finden,
beziehen sich auf Entfernungen: zum Mond, zur Sonne, zu den anderen Planeten, Sternen oder gar fernen Milchstraßensystemen.
Aber woher weiß man, wie groß diese Entfernungen tatsächlich sind?
Verfahren und Techniken der astronomischen Entfernungsbestimmung sind Gegenstand dieses Vortrags.
zum Seitenanfang
Fr. 09.05. 20:00 Uhr
Der letzte Universalastronom - Karl Schwarzschild
Einer der letzten Wissenschaftler, der auf dem gesamten
Gebiet der Astronomie arbeitete, war der Frankfurter
Karl Schwarzschild (1873-1916): Von der Relativitätstheorie
und Schwarzen Löchern bis zur Sternzählung sind seine Forschungen
bis heute richtungweisend; Fotografen kennen den "Schwarzschildeffekt"
des Filmmaterials. Das viel zu kurze Leben und vor allem das Werk
dieses bedeutenden Sohns unserer Stadt sind Gegenstand des Vortrags
zum Seitenanfang
Fr. 16.05. 20:00 Uhr
Kometen - Reisende vom Rand des Sonnensystems
Kometen liefern von Zeit zu Zeit spektakuläre Himmelserscheinungen.
Doch nicht nur ihr Anblick fasziniert, die Forschung erwartet von ihrer
Analyse Antworten auf viele Fragen zur Entstehung des Planetensystems.
Mit großem technischen Aufwand wird versucht, Kometen besser zu verstehen.
Dieser Abend zeigt ihnen den aktuellen Forschungsstand.
zum Seitenanfang
Fr. 23.05. 20:00 Uhr
Gefahr aus dem Weltraum – Bedrohungen für das Leben auf der Erde
Denkt man an Gefahren aus dem Weltraum, so fallen einem zunächst
Einschläge kosmischer Himmelskörper ein. Aber es gibt, nach der
Einschätzung der Wissenschaftler, durchaus weitere Bedrohungen für den
Fortbestand des Lebens auf der Erde. Wird die Erde einmal von einem
Schwarzen Loch verschluckt, oder von unserer eigenen Sonne geröstet? Was
passiert, wenn in unserer Nachbarschaft ein Stern explodiert? Und wie
stabil ist eigentlich das Magnetfeld der Erde?
zum Seitenanfang
Fr. 30.05. 20:00 Uhr
Galileo Galilei und seine erfundene Saturnbeobachtung
Galileo Galilei gilt als bekanntester Verfechter des damals
neuen Kopernikanischen Weltbildes. Sein Teleskop ermöglichte
ihm Entdeckungen am Himmel, mit denen er beweisen wollte,
dass die Erde als Planet um die Sonne kreist. Dabei schreckte er
offenbar auch nicht davor zurück, eine Saturnbeobachtung vom
Sommer 1612 zu vermelden, die nach heutiger Kenntnis gar nicht
möglich, aber für seine Beweisführung notwendig war.
zum Seitenanfang
Fr. 06.06. 20:00 Uhr
Die Energie der Sonne
Die Bedeutung der Sonne ist den Menschen seit Alters her bewusst.
Lange Zeit war unklar, wie die Sonne es schafft, so ausdauernd und hell
zu leuchten. Doch ist es möglich, die Energie der Sonne auf die Erde zu holen?
Das zweite solare Zeitalter steht vor der Tür, aber es muss nicht mit mittelalterlichen
Lebensbedingungen einhergehen - wenn wir clever genug sind.
zum Seitenanfang
Fr. 13.06. 20:00 Uhr
Epsilon Aurigae - Haben Sterne einen Schatten?
Bald wird es wieder dunkler im Sternbild Fuhrmann:
Etwa alle 27 Jahre leuchtet Epsilon Aurigae für rund zwei Jahre
auf rätselhafte Weise nur halb so hell. Sind Meteoritenschwärmen,
Riesensterne oder gar Schwarze Löcher die Ursache?
Die Theorie eines Schattens soll nun Licht ins Dunkel bringen:
Wird der Stern von der Staubscheibe eines
entstehenden Planetensystems umkreist und verfinstert?
zum Seitenanfang
Fr. 20.06. 20:00 Uhr
Astronomie im Urlaub
Endlich wieder Zeit, in die Sterne zu schauen.
Unterwegs in südlichen Ländern kann der Himmel sogar
sehr ungewohnt aussehen. Doch wo wird es heute noch richtig dunkel?
Wann stört der Mond? Gibt es vielleicht eine Finsternis oder einen
Kometen zu sehen? Kann man ein Observatorium besuchen?
Und was sollte man auf die Reise mitnehmen?
Diesmal mit Bildern von den Seychellen.
zum Seitenanfang
|