Fr. 24.08. 20:00 Uhr
Das astronomische 2. Halbjahr 2007
Wie gewohnt beginnt das Vortragsprogramm mit einem Überblick über die besonderen
Beobachtungsmöglichkeiten der nächsten Monate. Ob Einsteiger in die Materie oder
fortgeschrittener Beobachter, hier erfahren Sie, wann es sich lohnt, Ausschau nach
ungewöhnlichen astronomischen Ereignissen zu halten.
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Fr. 31.08. 20:00 Uhr
Alles Ansichtssache: Das Sonnensystem im Teleskop
Der Blick zu den Planeten führt uns über zig Millionen Kilometer
weit weg von unserer Erde - und das Ganze "live" am Okular.
Aber was kann man eigentlich sehen?
Mit einem kleinen Teleskop lassen sich z. B. die Sonnenflecken,
die Ringe des Saturn, die hellsten Jupitermonde oder die Phasen
der Venus mit eigenen Augen entdecken.
Und vieles mehr, wie Sie sehen werden.
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Fr. 07.09. 20:00 Uhr
GPS, Galileo & Co - Orientierung vom Himmel
Mit Beginn der Raumfahrt und der Einführung des NAVSTAR-GP-Systems oder des GLONASS
bietet sich heute jedem die technische Möglichkeit, die eigene Position durch die Beobachtung von
"künstlichen Sternen" (Satelliten) zu bestimmen. Selbst kleine Empfänger geben den Standort auf
10 m genau an. Wie aber erreichen Vermessungsingenieure aus denselben Daten eine Genauigkeit von 1 cm?
Weiteres zur satellitengestützten Positionierung im Vortrag.
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Fr. 14.09. 20:00 Uhr
T Tauri - wenn Sterne geboren werden
Wie ein unbedeutendes Nebelfleckchen erscheint der lichtschwache
Hind-Nebel im Sternbild Stier. Doch hinter diesem Vorhang aus Gas und
Staub verbirgt sich ein ungewöhnlicher Stern: T Tauri.
Unregelmäßige Helligkeitsausbrüche, turbulente Gasströme und ein sehr
starkes Magnetfeld sind nur einige Merkmale dieses exotischen
Himmelsobjekts. Mittlerweile gilt T Tauri als Prototyp einer Klasse von
jugendlichen Sternen in der wilden Endphase ihrer Entstehung.
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Fr. 21.09. 20:00 Uhr
Alles nur Sternenstaub - Wie die Natur die Elemente erschafft
Elemente von Wasserstoff bis Eisen werden durch Fusionsprozesse
in Sternen erzeugt. Doch woher kommen die wirklich schweren
Elemente wie Silber, Blei oder Gold?. Sie werden in Supernovae
oder Akkretionsscheiben durch Einfang von Neutronen gebildet. Der
Vortrag gibt einen Einblick in die 'Alchemie' der Natur.
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Fr. 28.09. 20:00 Uhr
Asteroiden entdecken
Als Asteroiden, Kleinplaneten oder Planetoiden bezeichnet man die kleineren Himmelskörper
des Sonnensystems. Im November vergangenen Jahres gelang dem Vortragenden zusammen mit
Rainer Kling auf der Taunus-Sternwarte die erste Asteroiden-Entdeckung des
Physikalischen Vereins. Über die Eigenschaften dieser Vagabunden unseres Sonnensystems, mit welchen Methoden
diese entdeckt werden können und wie sie letztendlich zu ihrem Namen kommen,
gibt dieser Vortrag Einblicke.
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Fr. 05.10. 20:00 Uhr
50 Jahre Sputnik I - wie eine kleine Kugel die Welt veränderte
Wettersatelliten, GPS-Navigation, Satelliten-TV - alltägliche Dinge, die wir kaum noch wahrnehmen. Dabei war
es gestern erst 50 Jahre her, dass der erste künstliche Erdsatellit seine
Umlaufbahn erreichte. Heute wollen wir uns daran zurückerinnern, welchen Schock
und auch Euphorie eine kleine Metallkugel auslöste, die nicht viel
mehr konnte, als Piepstöne auszusenden - und uns
vergegenwärtigen, was binnen 50 Jahren daraus gemacht wurde.
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Fr. 12.10. 20:00 Uhr
Zeit und ihre Messung
Was ist Zeit? Sie ist eines der geheimnisvollsten Phänomene.
Sie ist die Abfolge des Geschehens, die als Vergangenheit, Gegenwart und
Zukunft, sowie am Entstehen und Vergehen der Dinge erfahren wird (so der Brockhaus).
Ihre Messung wurde zur Notwendigkeit als die Menschen sesshaft wurden.
Für den Ackerbau musste die Zeit der Saat und Ernte bestimmt werden.
Vor 6000 Jahren wurden die ersten "Uhren" entwickelt, die bis heute immer
genauere Zeitangaben bis zu den Atomuhren liefern. Aber so einfach, wie es scheint,
ist das Phänomen Zeit nicht.
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Fr. 19.10. 20:00 Uhr
Wie der Mond entstand
Alle Hinweise deuten auf eine
große Katastrophe hin: die Ur-Erde stieß mit einem anderen Planeten zusammen,
aus den Trümmern bildete sich unser vergleichsweise riesiger Trabant.
Darüber hinaus ist anscheinend genau ein solcher Mond ideal
für die Stabilisierung der Erddrehung, das Abfangen von kosmischen
Geschossen, nicht zu starke und nicht zu schwache Gezeiten
und letztendlich für die Entstehung des Lebens.
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Fr. 26.10. 20:00 Uhr
Verborgene Welten - „Unsichtbaren“ Galaxien auf der Spur
Alles schon entdeckt? Sollte man meinen. Doch weit gefehlt.
Mit der Entwicklung neuer Detektortechnik können bis heute
immer wieder neue, bisher unbekannte Galaxien entdeckt werden.
Die Spanne reicht von leuchtschwachen Riesen bis zu kleinen
Zwerggalaxien.
Andere verstecken sich hinter dem Band der Milchstraße.
Hier muss technisch ein bisschen getrickst werden, um sie
sichtbar zu machen.
Spannende Entdeckungen warten auf Sie.
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Fr. 02.11. 20:00 Uhr
Das Kopernikanische Prinzip und die Zukunft der Menschheit
Überall im Kosmos gelten die gleichen Naturgesetze. Das Kopernikanische Prinzip besagt,
dass weder an unserer Sonne, noch an unserem Planeten, noch an der Menschheit als
Lebensform irgendetwas besonderes sei. Einfache Überlegungen führen dann zu dem Schluss,
dass aller Wahrscheinlichkeit nach die Menschheit noch höchstens acht Millionen Jahre
existieren wird und dass sie niemals ihren Heimatplaneten verlassen und Raumkolonien gründen wird.
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Fr. 09.11 20:00 Uhr
Warum ist es nachts dunkel? - Das Olbers'sche Paradoxon
Man könnte diese Frage als dumme „Kinderfrage“ abtun.
Trotzdem haben sich seit Jahrhunderten Astronomen mit dieser Frage
beschäftigt und immer ist der Versuch, eine Lösung für dieses Problem zu
finden, mit der jeweiligen Kosmologie verbunden. In dem Vortrag soll über
das Leben des Bremer Arztes und Astronomen Wilhelm Olbers und über die
Geschichte des Paradoxons bis heute berichtet werden.
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Fr. 16.11. 20:00 Uhr
Auf der Suche nach der zweiten Erde
Erst seit wenigen Jahren haben wir
Gewissheit: Unser Planetensystem ist nicht das einzige im All. Doch
die meisten entdeckten Planeten, die um fremde Sonnen kreisen,
sind so ganz anders als unsere Erde. Denn eine zweite Erde ist nicht
leicht zu finden, selbst mit modernsten Instrumenten. Doch die
Forscher denken weiter. Kann man am Ende gar außerirdisches Leben
entdecken, ganz ohne UFO und E. T.?
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Fr. 23.11. 20:00 Uhr
Die Himmelsscheibe von Nebra
Die vor einigen Jahren entdeckte bronzene "Himmelsscheibe"
vom Mittelberg in Sachsen-Anhalt gilt als archäologische Sensation.
Vor über 3600 Jahren entstand hier die weltweit erste "realistische" Abbildung des
gestirnten Himmels: Sonne, Mond und Plejaden sind zu erkennen,
Horizontbögen aus Goldblech geben die Morgen- und Abendweite des
Sonnenlaufs wieder. Aber gibt es auch andere Deutungen, und ist
die Scheibe überhaupt echt?
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Fr. 30.11. 20:00 Uhr
Sonne, Kerze, Leuchtstoffröhre - Warum sie leuchten, wie sie leuchten
In diesen Tagen sieht man die Sonne etwas seltener leuchten,
dafür umso häufiger Kerzen und bei den Einkaufsschlachten um
die Weihnachtsgeschenke auch noch Leuchtstoffröhren. Leuchten
diese nach den selben physikalischen Prinzipien? Das Leuchten
der Sonne und der Kerzen spielte ein wichtige Rolle bei der
Entwicklung der Quantenphysik und nur mit ihr kann man das
Leuchten der Leuchtstoffröhre erklären.
Ein Lichtlein brennt, es ist Advent.
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Fr. 07.12. 20:00 Uhr
LOFAR und SKA: verteilte Radioteleskope mit kontinentalen Abmessungen
Staub verstellt uns die Sicht auf Sternentstehungsgebiete und die Zentren von Galaxien.
Nur Radiowellen durchdringen diesen
Staub und bringen uns Informationen über das "kalte Universum". Wegen der großen
Wellenlänge müssen Radioteleskope riesig
sein, um gut aufzulösen. Statt ganze Kontinente mit einem Radioteleskop zu füllen,
vernetzt man tausende Antennenfelder mit
Glasfasern. Nebenbei entsteht als Abfallprodukt das Internet der zweiten Generation.
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Fr. 14.12. 20:00 Uhr
Der Stern von Bethlehem
Die Geburt Christi wurde - wenn man dem Matthäusevangelium Glauben schenkt -
von einem hellen, geheimnisvollen Stern angekündigt und begleitet. Er wies
den "Weisen aus dem Morgenland" den Weg nach Bethlehem. Möglicherweise
lag dem Wunderstern ein reales astronomisches Ereignis zugrunde: ein Komet,
eine seltene Planetenkonjunktion oder etwas ganz anderes? Das Rätsel ist bis heute
noch nicht vollständig gelöst.
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