Volkssternwarte Frankfurt des Physikalischen Vereins
Astronomie in Rhein-Main Astro Frankfurt Rhein Main

Veranstaltungsreihe: "Astronomie am Freitag"

Ort: Sternwarte Frankfurt des Physikalischen Vereins, Robert-Mayer-Str. 2-4

Vortragsprogramm August - Dezember 2007
Fr. 24.08. 20:00 Uhr Das astronomische 2. Halbjahr 2007 Volker Heinrich
Fr. 31.08. 20:00 Uhr Alles Ansichtssache: Das Sonnensystem im Teleskop Stefan Karge
Fr. 07.09. 20:00 Uhr GPS, Galileo & Co - Orientierung vom Himmel Dietmar Bönning
Fr. 14.09. 20:00 Uhr T Tauri - wenn Sterne geboren werden Fabiano Pinto
Fr. 21.09. 20:00 Uhr Alles nur Sternenstaub - Wie die Natur die Elemente erschafft Sebastian Heß
Fr. 28.09. 20:00 Uhr Asteroiden entdecken Erwin Schwab
Fr. 05.10. 20:00 Uhr 50 Jahre Sputnik I - wie eine kleine Kugel die Welt veränderte Volker Heinrich
Fr. 12.10. 20:00 Uhr Zeit und ihre Messung Brigitte Peglow
Fr. 19.10. 20:00 Uhr Wie der Mond entstand Martin Stammberger
Fr. 26.10. 20:00 Uhr Verborgene Welten - „Unsichtbaren“ Galaxien auf der Spur Stefan Karge
Fr. 02.11. 20:00 Uhr Das Kopernikanische Prinzip und die Zukunft der Menschheit Bruno Deiss
Fr. 09.11. 20:00 Uhr Warum ist es nachts dunkel? - Das Olbers'sche Paradoxon Rainer Göhring
Fr. 16.11. 20:00 Uhr Auf der Suche nach der zweiten Erde Nicole Nesvadba
Fr. 23.11. 20:00 Uhr Die Himmelsscheibe von Nebra Bruno Deiss
Fr. 30.11. 20:00 Uhr Sonne, Kerze, Leuchtstoffröhre - Warum sie leuchten, wie sie leuchten Friedrich W. Volck
Fr. 07.12. 20:00 Uhr LOFAR und SKA: verteilte Radioteleskope mit kontinentalen Abmessungen
(link zum Vortrag: hier)
Sighard Schräbler
Fr. 14.12. 20:00 Uhr Der Stern von Bethlehem Martin Stammberger


Geführte Teleskopbeobachtungen des Abendhimmels in unserer Sternwartenkuppel.
Achten Sie bitte auf ausreichend warme Kleidung, da die Kuppel nicht beheizt ist. Bei bewölktem Himmel besteht die Möglichkeit zur Beobachtung von Objekten des Frankfurter Stadtpanoramas, um einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit der Teleskope zu erhalten. Bei Regen, Schnee und Eis muss die Kuppel leider geschlossen bleiben. Die Mitarbeiter der Volkssternwarte beantworten Ihnen aber immer gerne Ihre Fragen zu unseren Geräten.
Keine Voranmeldung erforderlich. Die Teleskopbeobachtungen um 19:00 Uhr, sowie nach dem Vortrag, sind kostenlos.

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Archiv: Vortragsprogramme der Halbjahre 2007/1, 2006/2, 2006/1, 2005/2, 2005/1, 2004/2, 2004/1

Unterstützt von Astrolink.de


Fr. 24.08. 20:00 Uhr Das astronomische 2. Halbjahr 2007

    Wie gewohnt beginnt das Vortragsprogramm mit einem Überblick über die besonderen Beobachtungsmöglichkeiten der nächsten Monate. Ob Einsteiger in die Materie oder fortgeschrittener Beobachter, hier erfahren Sie, wann es sich lohnt, Ausschau nach ungewöhnlichen astronomischen Ereignissen zu halten.

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Fr. 31.08. 20:00 Uhr Alles Ansichtssache: Das Sonnensystem im Teleskop

    Der Blick zu den Planeten führt uns über zig Millionen Kilometer weit weg von unserer Erde - und das Ganze "live" am Okular. Aber was kann man eigentlich sehen? Mit einem kleinen Teleskop lassen sich z. B. die Sonnenflecken, die Ringe des Saturn, die hellsten Jupitermonde oder die Phasen der Venus mit eigenen Augen entdecken. Und vieles mehr, wie Sie sehen werden.

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Fr. 07.09. 20:00 Uhr GPS, Galileo & Co - Orientierung vom Himmel

    Mit Beginn der Raumfahrt und der Einführung des NAVSTAR-GP-Systems oder des GLONASS bietet sich heute jedem die technische Möglichkeit, die eigene Position durch die Beobachtung von "künstlichen Sternen" (Satelliten) zu bestimmen. Selbst kleine Empfänger geben den Standort auf 10 m genau an. Wie aber erreichen Vermessungsingenieure aus denselben Daten eine Genauigkeit von 1 cm? Weiteres zur satellitengestützten Positionierung im Vortrag.

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Fr. 14.09. 20:00 Uhr T Tauri - wenn Sterne geboren werden

    Wie ein unbedeutendes Nebelfleckchen erscheint der lichtschwache Hind-Nebel im Sternbild Stier. Doch hinter diesem Vorhang aus Gas und Staub verbirgt sich ein ungewöhnlicher Stern: T Tauri. Unregelmäßige Helligkeitsausbrüche, turbulente Gasströme und ein sehr starkes Magnetfeld sind nur einige Merkmale dieses exotischen Himmelsobjekts. Mittlerweile gilt T Tauri als Prototyp einer Klasse von jugendlichen Sternen in der wilden Endphase ihrer Entstehung.

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Fr. 21.09. 20:00 Uhr Alles nur Sternenstaub - Wie die Natur die Elemente erschafft

    Elemente von Wasserstoff bis Eisen werden durch Fusionsprozesse in Sternen erzeugt. Doch woher kommen die wirklich schweren Elemente wie Silber, Blei oder Gold?. Sie werden in Supernovae oder Akkretionsscheiben durch Einfang von Neutronen gebildet. Der Vortrag gibt einen Einblick in die 'Alchemie' der Natur.

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Fr. 28.09. 20:00 Uhr Asteroiden entdecken

    Als Asteroiden, Kleinplaneten oder Planetoiden bezeichnet man die kleineren Himmelskörper des Sonnensystems. Im November vergangenen Jahres gelang dem Vortragenden zusammen mit Rainer Kling auf der Taunus-Sternwarte die erste Asteroiden-Entdeckung des Physikalischen Vereins. Über die Eigenschaften dieser Vagabunden unseres Sonnensystems, mit welchen Methoden diese entdeckt werden können und wie sie letztendlich zu ihrem Namen kommen, gibt dieser Vortrag Einblicke.

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Fr. 05.10. 20:00 Uhr 50 Jahre Sputnik I - wie eine kleine Kugel die Welt veränderte

    Wettersatelliten, GPS-Navigation, Satelliten-TV - alltägliche Dinge, die wir kaum noch wahrnehmen. Dabei war es gestern erst 50 Jahre her, dass der erste künstliche Erdsatellit seine Umlaufbahn erreichte. Heute wollen wir uns daran zurückerinnern, welchen Schock und auch Euphorie eine kleine Metallkugel auslöste, die nicht viel mehr konnte, als Piepstöne auszusenden - und uns vergegenwärtigen, was binnen 50 Jahren daraus gemacht wurde.

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Fr. 12.10. 20:00 Uhr Zeit und ihre Messung

    Was ist Zeit? Sie ist eines der geheimnisvollsten Phänomene. Sie ist die Abfolge des Geschehens, die als Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sowie am Entstehen und Vergehen der Dinge erfahren wird (so der Brockhaus). Ihre Messung wurde zur Notwendigkeit als die Menschen sesshaft wurden. Für den Ackerbau musste die Zeit der Saat und Ernte bestimmt werden. Vor 6000 Jahren wurden die ersten "Uhren" entwickelt, die bis heute immer genauere Zeitangaben bis zu den Atomuhren liefern. Aber so einfach, wie es scheint, ist das Phänomen Zeit nicht.

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Fr. 19.10. 20:00 Uhr Wie der Mond entstand

    Alle Hinweise deuten auf eine große Katastrophe hin: die Ur-Erde stieß mit einem anderen Planeten zusammen, aus den Trümmern bildete sich unser vergleichsweise riesiger Trabant. Darüber hinaus ist anscheinend genau ein solcher Mond ideal für die Stabilisierung der Erddrehung, das Abfangen von kosmischen Geschossen, nicht zu starke und nicht zu schwache Gezeiten und letztendlich für die Entstehung des Lebens.

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Fr. 26.10. 20:00 Uhr Verborgene Welten - „Unsichtbaren“ Galaxien auf der Spur

    Alles schon entdeckt? Sollte man meinen. Doch weit gefehlt. Mit der Entwicklung neuer Detektortechnik können bis heute immer wieder neue, bisher unbekannte Galaxien entdeckt werden. Die Spanne reicht von leuchtschwachen Riesen bis zu kleinen Zwerggalaxien. Andere verstecken sich hinter dem Band der Milchstraße. Hier muss technisch ein bisschen getrickst werden, um sie sichtbar zu machen. Spannende Entdeckungen warten auf Sie.

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Fr. 02.11. 20:00 Uhr Das Kopernikanische Prinzip und die Zukunft der Menschheit

    Überall im Kosmos gelten die gleichen Naturgesetze. Das Kopernikanische Prinzip besagt, dass weder an unserer Sonne, noch an unserem Planeten, noch an der Menschheit als Lebensform irgendetwas besonderes sei. Einfache Überlegungen führen dann zu dem Schluss, dass aller Wahrscheinlichkeit nach die Menschheit noch höchstens acht Millionen Jahre existieren wird und dass sie niemals ihren Heimatplaneten verlassen und Raumkolonien gründen wird.

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Fr. 09.11 20:00 Uhr Warum ist es nachts dunkel? - Das Olbers'sche Paradoxon

    Man könnte diese Frage als dumme „Kinderfrage“ abtun. Trotzdem haben sich seit Jahrhunderten Astronomen mit dieser Frage beschäftigt und immer ist der Versuch, eine Lösung für dieses Problem zu finden, mit der jeweiligen Kosmologie verbunden. In dem Vortrag soll über das Leben des Bremer Arztes und Astronomen Wilhelm Olbers und über die Geschichte des Paradoxons bis heute berichtet werden.

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Fr. 16.11. 20:00 Uhr Auf der Suche nach der zweiten Erde

    Erst seit wenigen Jahren haben wir Gewissheit: Unser Planetensystem ist nicht das einzige im All. Doch die meisten entdeckten Planeten, die um fremde Sonnen kreisen, sind so ganz anders als unsere Erde. Denn eine zweite Erde ist nicht leicht zu finden, selbst mit modernsten Instrumenten. Doch die Forscher denken weiter. Kann man am Ende gar außerirdisches Leben entdecken, ganz ohne UFO und E. T.?

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Fr. 23.11. 20:00 Uhr Die Himmelsscheibe von Nebra

    Die vor einigen Jahren entdeckte bronzene "Himmelsscheibe" vom Mittelberg in Sachsen-Anhalt gilt als archäologische Sensation. Vor über 3600 Jahren entstand hier die weltweit erste "realistische" Abbildung des gestirnten Himmels: Sonne, Mond und Plejaden sind zu erkennen, Horizontbögen aus Goldblech geben die Morgen- und Abendweite des Sonnenlaufs wieder. Aber gibt es auch andere Deutungen, und ist die Scheibe überhaupt echt?

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Fr. 30.11. 20:00 Uhr Sonne, Kerze, Leuchtstoffröhre - Warum sie leuchten, wie sie leuchten

    In diesen Tagen sieht man die Sonne etwas seltener leuchten, dafür umso häufiger Kerzen und bei den Einkaufsschlachten um die Weihnachtsgeschenke auch noch Leuchtstoffröhren. Leuchten diese nach den selben physikalischen Prinzipien? Das Leuchten der Sonne und der Kerzen spielte ein wichtige Rolle bei der Entwicklung der Quantenphysik und nur mit ihr kann man das Leuchten der Leuchtstoffröhre erklären. Ein Lichtlein brennt, es ist Advent.

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Fr. 07.12. 20:00 Uhr LOFAR und SKA: verteilte Radioteleskope mit kontinentalen Abmessungen

    Staub verstellt uns die Sicht auf Sternentstehungsgebiete und die Zentren von Galaxien. Nur Radiowellen durchdringen diesen Staub und bringen uns Informationen über das "kalte Universum". Wegen der großen Wellenlänge müssen Radioteleskope riesig sein, um gut aufzulösen. Statt ganze Kontinente mit einem Radioteleskop zu füllen, vernetzt man tausende Antennenfelder mit Glasfasern. Nebenbei entsteht als Abfallprodukt das Internet der zweiten Generation.

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Fr. 14.12. 20:00 Uhr Der Stern von Bethlehem

    Die Geburt Christi wurde - wenn man dem Matthäusevangelium Glauben schenkt - von einem hellen, geheimnisvollen Stern angekündigt und begleitet. Er wies den "Weisen aus dem Morgenland" den Weg nach Bethlehem. Möglicherweise lag dem Wunderstern ein reales astronomisches Ereignis zugrunde: ein Komet, eine seltene Planetenkonjunktion oder etwas ganz anderes? Das Rätsel ist bis heute noch nicht vollständig gelöst.

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