Fr. 20.08. 20:00 Uhr:
Das astronomische zweite Halbjahr 2010
Die Nächte werden wieder länger, während sich das Sommerdreieck langsam dem Horizont zu neigt.
Neben Beobachtungstipps für kleine Teleskope steht aber unser Sonnensystem
wieder im Mittelpunkt.
Eine Mondfinsternis im Dezember sowie die Leoniden und Geminiden sorgen
für ein himmlisches Spektakel.
Highlight im Herbst ist Jupiter, der größte Planet im Sonnensystem.
Es gibt viel zu beobachten - schauen wir es uns an.
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Fr. 27.08. 20:00 Uhr:
Zu Besuch bei einem Gasriesen - Jupiter im Visier
Jupiter ist einer der eindrucksvollsten Himmelskörper am nächtlichen
Himmel. Nicht von ungefähr war er einer der ersten Himmelskörper, die
mit einem Fernrohr beobachtet wurden. Heute versuchen wir, seinen
Geheimnissen mit Raumsonden auf die Fährte zu kommen. Sehen sie
spektakuläre Ansichten einer uns fremden Welt und erfahren Sie, warum
wir Jupiter in dieser Saison so gut beobachten können wie zuletzt vor zwölf Jahren.
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Fr. 03.09. 20:00 Uhr:
Das Zentrum der Milchstraße
Unsere Milchstraße ist nur eine von Millionen. In den Zentren anderer
Galaxien laufen offenbar extreme Vorgänge ab. Das Zentrum unserer eigenen
Galaxie liegt quasi im kosmologischen "Vorgarten". Daher können einige
Beobachtungen mit einer besseren Genauigkeit im Vergleich zu anderen
Galaxien gemacht werden. Dennoch ist die Beobachtung des Galaktischen
Zentrums nicht so einfach, da Gas und Staub den direkten Einblick erschweren.
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Fr. 10.09. 20:00 Uhr:
Immer Ärger mit den Außerirdischen
Immer wieder wird diskutiert, ob es außerirdisches Leben geben
kann und wie es wohl aussehen mag. Wie hoch die Chancen sind, dass
irgendwo an anderen Stellen im All Leben entstanden ist, ob es
intelligentes Leben sein könnte, und welche Schwierigkeiten es bei
der Kommunikation mit diesen Außerirdischen geben kann, ist
Gegenstand dieses Vortrags.
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Fr. 17.09. 20:00 Uhr:
Chaos im Himmel und auf Erden
Es soll Schreibtische geben, auf denen Chaos herrscht, doch das meinen Physiker nicht, wenn sie von Chaos sprechen. Wenn man einen spitzen Bleistift auf seine Spitze stellt, so ist es nicht möglich vorherzusehen, in welche Richtung er fallen wird, weil es empfindlich von den Anfangsbedingungen abhängt. Und wie ist es mit der Wettervorhersage, der Entstehung eines Planetensystems und der Entwicklung eines solchen und einem Schmetterling?
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Fr. 24.09. 20:00 Uhr:
Die Himmelsscheibe von Nebra
Die vor einigen Jahren entdeckte bronzene "Himmelsscheibe" vom Mittelberg in Sachsen-Anhalt gilt als archäologische Sensation. Vor über 3600 Jahren entstand hier die weltweit erste "realistische" Abbildung des gestirnten Himmels: Sonne, Mond und Plejaden sind zu erkennen, Horizontbögen aus Goldblech geben die Morgen- und Abendweite des Sonnenlaufs wieder. Aber gibt es auch andere Deutungen und ist die Scheibe überhaupt echt?
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Fr. 01.10. 20:00 Uhr:
Der Mayakalender und das Ende der Welt
Am 21.12.2012 geht die Welt unter - wieder einmal. Warum es diesmal
klappt, erklären uns die selbstberufenen Weltuntergangspropheten ganz
genau: Am 21.12.2012 endet nach weithin akzeptierter Meinung der
Mayakalender, und am Ende eines solchen Zeitabschnitts steht der Legende nach nun mal eine Weltkatastrophe. Erfahren Sie heute Abend mehr über die faszinierende Zeitzählung der Maya - und warum Sie der Zukunft trotzdem entspannt entgegen sehen können.
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Fr. 08.10. 20:00 Uhr:
Eta Carinae - wenn Sterne ihre Fassung verlieren
Über 150 Jahre Kopfzerbrechen: Im 19. Jahrhundert war Eta Carinae für 50 Jahre der zweithellste Stern am Nachthimmel. Heute glimmt dort nur noch ein schwaches Lichtlein. Neue Beobachtungen sollen das Rätsel lösen: Ist Eta Carinae eine supermassive Riesensonne? Oder doch ein verrücktes Doppelsternpaar mit spektakulären Energieausbrüchen? Die Antwort wird uns zeigen was es heißt, wenn Sterne ihre Fassung verlieren.
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Fr. 15.10. 20:00 Uhr:
Rosetta trifft (21) Lutetia –
Ein planetares Rendezvous
Rosetta, so heißt die wohl ehrgeizigste Kometensonde der Europäer.
Auf ihrem Weg zum Zielkometen durchquert die Sonde den Asteroidengürtel. Dabei kommt es am 10. Juli 2010 zu einem engen Vorbeiflug am Kleinplaneten (21) Lutetia.
Im Vortrag wird die Mission sowie (21) Lutetia näher vorgestellt.
Natürlich sollen auch aktuellste Bilder dieser einzigartigen Begegnung
gezeigt werden.
Hoffen wir also gemeinsam, dass alle Bordsysteme einwandfrei funktionieren werden.
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Fr. 22.10. 20:00 Uhr:
Die Erforschung der Sonne
Die Sonne – der hellste Stern an unserem Himmel – spielt bei der Erforschung des Weltalls eine wichtige Rolle. Dank ihrer Nähe zu uns können wir elementare Sternprozesse - wie beispielsweise Sonnenwinde und die Energieerzeugung - sehr genau untersuchen. Der Vortrag gibt einen Einblick in unser heutiges Wissen über die Sonne und die Methoden zu ihrer Erforschung.
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Fr. 29.10. 20:00 Uhr:
Planet Erde - torkelnd durchs All
Wer glaubt, dass unser Heimatplanet im Sonnensystem eine ruhige Kugel schiebt, irrt gewaltig. Vielmehr torkeln wir nur so durchs All! Neben der Erdachse unterliegt aber auch das Klima astronomisch bedingten Schwankungen und selbst das Erdmagnetfeld ist alles andere als stabil. In diesem Vortrag möchten wir uns unseren wankelmütigen Planeten einmal genauer anschauen.
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Fr. 05.11. 20:00 Uhr:
Erhellendes aus dem "Dunklen Zeitalter"
In der Zeit zwischen 300.000 und 200 Millionen Jahren nach dem Urknall wurde es im Universum zunehmend dunkler: Die anfangs heiße kosmische Materie kühlte durch die allgemeine Expansion des Universums stark ab, und leuchtende Sterne hatten sich noch nicht gebildet. Die Erforschung der schwachen Reststrahlung aus dieser Zeit mit speziellen Weltraumteleskopen soll nun Licht in dieses „Dunkle Zeitalter“ bringen.
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Fr. 12.11. 20:00 Uhr:
Astronomie im Unsichtbaren
Seit Jahrtausenden beobachten die Menschen den Sternhimmel mit den Augen, seit 1609 sogar mit Teleskopen. Was aber ist mit Radiostrahlung, Infrarot-, Ultraviolett-, Röntgen- und Gammastrahlung und was mit der kosmischen Strahlung und den Neutrinos? Jeder dieser Boten vermittelt uns ein anderes Bild vom Universum und alle zusammen ein umfassendes. Auch wenn wir das Universum damit nur zu fünf Prozent kennen.
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Fr. 19.11. 20:00 Uhr:
Wie lebt man anderswo im Universum – auf der Suche nach Pandora
In seinem Film Avatar hat uns James Cameron Anfang des Jahres in eine unglaubliche und faszinierende fremde Welt geführt. Doch ist so eine Welt tatsächlich vorstellbar. Schwebende Berge, sechsbeinige Pferde, leuchtende Echsen, ein Nervensystem aus Wurzeln. Die Antwort lautet: ja. Die Vorstellungskraft von Exobiologen geht sogar noch weit über das hinaus was uns in diesem Film gezeigt wurde.
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Fr. 26.11. 20:00 Uhr:
Kosmische Neutrinos - rätselhafte Geisterteilchen
Pro Sekunde und Quadratzentimeter durchströmen 70 Milliarden Neutrinos
unseren Planeten, aber nur wenige von ihnen hinterlassen eine Spur durch
eine Reaktion mit der Materie. Die Jagd nach diesen Geisterteilchen
erfordert aufwändige Nachweistechnik, um ihre Botschaften von der Sonne
und dem fernen Universum zu empfangen. Was wissen wir über Neutrinos,
welche Informationen liefern sie uns und welche Rätsel sind noch offen?
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Fr. 03.12. 20:00 Uhr:
Die Energie der Sonne
Das zweite solare Zeitalter ohne fossile Brennstoffe steht vor der Tür, aber es muss nicht mit mittelalterlichen Lebensbedingungen einhergehen - wenn es gelingt, die Energie der Sonne auf die Erde zu holen. Kernfusion, Photovoltaik und Photosynthese sind die Stichworte, die in diesem Zusammenhang immer wieder auftauchen. Doch wie gut funktioniert das, und können wir mit diesen Technologien nachhaltig auf der Erde leben?
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Fr. 10.12. 20:00 Uhr:
Von der Erde zu den Planeten –
Auf Raumpatrouille durch das Sonnensystem
Mit dem Beginn der Raumfahrt wurde es erstmals möglich Bilder und Daten
der Planeten unseres Sonnensystems aus nächster Nähe zu gewinnen.
Der Vortrag gibt einen Überblick über unser heutiges Bild von den Planeten
aus der Sicht diverser Raumfahrtmissionen.
Garniert mit beeindruckenden Bildern machen wir auch Station bei den
Asteroiden und Kometen.
Begleiten Sie mich bei einer Bilderreise durch das Sonnensystem.
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Fr. 17.12. 20:00 Uhr:
Der Stern von Bethlehem
Die Geburt Christi wurde - wenn man dem Matthäusevangelium Glauben schenkt - von einem hellen,
geheimnisvollen Stern angekündigt und begleitet. Er wies den "Weisen aus dem Morgenland" den
Weg nach Bethlehem. Möglicherweise lag dem Wunderstern ein reales astronomisches Ereignis
zugrunde: ein Komet, eine seltene Planetenkonjunktion oder etwas ganz anderes?
Das Rätsel ist bis heute noch nicht vollständig gelöst.
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