Fr. 15.01. 20:00 Uhr:
Das astronomische erste Halbjahr 2010
Das 1. Halbjahr 2010 gibt sich wieder alle Mühe uns mit
interessanten Himmelserscheinungen zu erfreuen.
Die beiden „Stars“ am Nachthimmel über Frankfurt im kommenden Sommerhalbjahr sind der rote Planet Mars und sein beringter
Kollege Saturn.
Natürlich werfen wir auch einen Blick auf die aktuellen
Sternbilder.
Beobachtungstipps sowie Hinweise zu weiteren astronomischen
Ereignissen gibt es im Vortrag.
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Fr. 22.01. 20:00 Uhr:
Stau in der Milchstraße - Wie entstehen die galaktischen Spiralarme?
Große Spiralgalaxien erscheinen uns als die typischen Vertreter von Galaxien,
den Sterneninseln mit jeweils etwa 100 Milliarden Sternen. Spiralarme gibt es
jedoch nur in den flachen, scheibenförmigen, rotierenden Sternsystemen, nicht
aber in den eher kugelförmigen. Verwirrenderweise gibt es unterschiedliche
Spiralarmtypen, deren genaue Entstehungsursachen bislang noch unbekannt sind.
Allerdings sind galaktische Spiralarme und Verkehrsstaus auf der Autobahn durchaus
von ähnlicher Natur.
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Fr. 29.01. 20:00 Uhr:
Der Stoff, aus dem die Sterne sind
Galaxien sind kosmische Inseln aus Milliarden von Sternen. Aber 10 - 20% der
sichtbaren Materie in einer Galaxie liegt in Form von Gas- und
Staubanteilen vor. Dort, wo sich Gas und Staub in größeren Mengen
ansammelt, können neue Himmelskörper entstehen. Werfen Sie einen Blick
in die Kinderstube der Sterne und erleben Sie kosmisches Recycling
hautnah.
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Fr. 05.02. 20:00 Uhr:
Mission Planck: Die Neuvermessung des Urknalls
Das Universum ist von einer kosmischen Hintergrundstrahlung aus der
Frühzeit des Universums erfüllt. Aus deren Vermessung lassen sich sogar
Eigenschaften der mysteriösen Dunklen Materie und Dunklen Energie
bestimmen. Die bisherigen Messungen – COBE (1989-93) und WMAP (seit
2001) – lieferten bereits beeindruckende Erkenntnisse. Die Wissenschaft
erwartet gespannt die ersten Ergebnisse der neuen ESA-Sonde Planck, die
2009 gestartet wurde.
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Fr. 12.02. 20:00 Uhr:
Moderne Teleskope - Die modernen Augen der Astronomen
Seit der Erfindung des Fernrohrs im Jahr 1608 hat sich seine Entwicklung revolutioniert.
Angefangen mit den primitiven kleinen Linsenteleskopen stehen wir heute staunend
vor den Großteleskopen mit gigantischen Spiegeln bis 10 Meter Durchmesser.
Aber wie sieht eigentlich ein modernes Großteleskop aus?
Wo finden wir heute die „Tempel“ der modernen Astronomie?
Und wie sehen die neuen Riesenteleskope der Zukunft aus?
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Fr. 19.02. 20:00 Uhr:
Polarlichter - Himmelsmagie in der Arktis
Leuchtende Lichtvorhänge des Polarlichts erhellen die langen Winternächte der arktischen Gebiete unseres Planeten. Überraschend tauchen sie dort auf, entfalten sich manchmal in vielfarbiger Pracht und verschwinden dann oftmals, so als ob nichts gewesen wäre. Sie wirken auf den Betrachter wie eine für die Ohren nicht hörbare Musik am Sternenhimmel, erwecken Staunen und inspirieren Künstler. Mit faszinierenden Bildern und Kurzvideos von "Polarlicht-Reisen" nach Skandinavien und Island wird das Nordlichtphänomen erläutert.
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Fr. 26.02. 20:00 Uhr:
Wie entstanden die Strukturen im Universum?
Die Forschung zur Entstehung der kosmischen Strukturen ist eines der spannendsten Themen der Astrophysik. Die feinen Temperaturschwankungen der kosmischen Hintergrundstrahlung erweisen sich als „Saatkörner“, aus denen mit Hilfe der Dunklen Materie die uns bekannten großräumigen Strukturen - Galaxien, Galaxienhaufen und Superhaufen - erwachsen. Der aktuelle Stand der Forschung auf diesem Gebiet der Kosmogonie sowie die noch offenen Fragen werden präsentiert.
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Fr. 05.03. 20:00 Uhr:
Das Zentrum der Milchstraße
Unsere Milchstraße ist nur eine von Millionen. In den Zentren anderer Galaxien laufen offenbar extreme Vorgänge ab. Das Zentrum unserer eigenen Galaxie liegt quasi im kosmologischen "Vorgarten". Daher können einige Beobachtungen mit einer besseren Genauigkeit im Vergleich zu anderen Galaixen gemacht werden. Dennoch ist die Beobachtung des Galaktischen Zentrums nicht so einfach, da Gas und Staub den direkten Einblick erschweren.
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Fr. 12.03. 20:00 Uhr:
Mond, Jupiter, Venus und Galilei -
Vierhundert Jahre Sidereus Nuncius
Anfang 1610 - also vor 400 Jahren - veröffentlichte Galileo Galilei den Sternenboten: Sidereus Nuncius.
Darin berichtet er von vier Jupitermonden und den Phasen der Venus. Auch beim Mond fand er
Neues in Gestalt der Mondgebirge. Diese fanden sogar Einzug in die Kunst, sogar in einer
wichtigen Kirche Roms, auch wenn das Neue aus dem Sidereus Nuncius nicht alles den Kirchenoberen gefiel.
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Fr. 19.03. 20:00 Uhr:
Das Räderwerk von Antikythera: ein antiker Planetencomputer?
Vor etwa 100 Jahren bargen Schwammtaucher aus einem 2000 Jahre alten
Wrack nahe Kreta eine archäologische Sensation, die seit dem Wissenschaftler
vor ein Rätsel stellt. Der korrodierte Klumpen Metall besteht aus einer Vielzahl von
bronzenen Zahnrädern, die zu einem komplizierten Mechanismus zusammengesetzt waren.
Ziffernblätter und Beschriftungen zeigen, dass dieses feinmechanische Gerät offenbar zur
Berechnung von Planetenkonstellationen und Kalenderdaten verwendet wurde.
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Fr. 26.03. 20:00 Uhr:
Alles nur Sternenstaub - Wie die Natur die Elemente erschafft
Elemente von Wasserstoff bis Eisen werden durch Fusionsprozesse in Sternen erzeugt. Doch woher kommen die wirklich schweren Elemente wie Silber, Blei oder Gold?. Sie werden in Supernovae oder Akkretionsscheiben durch Einfang von Neutronen gebildet. Der Vortrag gibt einen Einblick in die 'Alchemie' der Natur.
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Fr. 02.04. 20:00 Uhr:
Karfreitag (keine Veranstaltung)
Fr. 09.04. 20:00 Uhr:
Planetenbillard - der lange Weg zum Merkur
Die Raumsonde Messenger hat eigentlich eine ganz einfache Aufgabe: fliege zum
Planeten Merkur und erkunde ihn! Verglichen mit anderen
Planeten unseres Sonnensystems ist der Weg nicht einmal weit. Und doch
bedarf es eines komplizierten Verfahrens, um die Sonde richtig zu
platzieren. Verfolgen Sie den mehr als 6-jährigen Weg der Sonde zum
sonneninnersten Planeten und sehen Sie neueste Ergebnisse der Mission.
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Fr. 16.04. 20:00 Uhr:
Reise zum Anbeginn der Welt - Vom Anfang und Ende des Universums
Die Entwicklung des Universums stellt uns vor spannende Fragen:
Wie kann man heute Aussagen darüber treffen, welche Vorgänge vor Milliarden von Jahren im frühen Universum herrschten?
Welche Rolle spielen die Dunkle Materie und die Dunkle Energie?
Welche Szenarien ergeben sich daraus für die Zukunft unseres
Universums?
Der Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der
modernen Kosmologie.
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Fr. 23.04. 20:00 Uhr:
Astronauten unter Beschuss
Die Erde wird pausenlos von Teilchenstrahlung aus dem All bombardiert. Das Leben auf der Erde wird durch die Atmosphäre und das Erdmagnetfeld geschützt. Für Menschen im All aber, auf Raumstationen oder Mondmissionen, stellt die Strahlung eine Gefahr dar. Wie wirkt sich Strahlung auf den Körper aus, wie gefährlich ist sie und wo haben wir in unserem Alltag mit Strahlung zu tun?
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Fr. 30.04. 20:00 Uhr:
Forschen in der Schwerelosigkeit - Über die Leichtigkeit des Seins
Viele Erkenntnisse in den Naturwissenschaften und in der Medizin
lassen sich nur gewinnen, wenn Forscher mit ihren Experimenten der
Schwerkraft entfliehen. Es ist allerdings nur wenigen Wissenschaftlern
vergönnt, hierfür in den Weltraum vorzudringen. Doch für wenige Sekunden bis
Minuten kann auch auf unserem Planeten Schwerelosigkeit erzeugt werden.
Von eigenen Erlebnissen geprägt wird der Referent über Falltürme, Raketen,
Parabelflüge und unsagbare Übelkeit berichten.
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Fr. 07.05. 20:00 Uhr:
Was wir vom Kosmos wissen können: Realität und Wirklichkeit
Jede Information breitet sich höchstens mit Lichtgeschwindigkeit aus.
Beobachtungen entfernter Sterne und Galaxien zeigen nur, wie die Objekte beschaffen waren, als sie das heute auf der Erde empfangene Licht abstrahlten – ihre vergangene „Realität“. Was wir als „Wirklichkeit“ bezeichnen, ist die Summe vieler Vergangenheiten aus unterschiedlichen Tiefen des Raumes. Wie unterscheiden sich die „Wirklichkeiten“ unterschiedlicher Beobachter im Kosmos?
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Fr. 14.05. 20:00 Uhr:
Andromeda auf Kollisionskurs
In zwei Milliarden Jahren wird die Andromedagalaxie mit unserer Milchstraße kollidieren.
Ein Ereignis, bei dem unsere Sonne wohl auf einen galaktischen Randplatz katapultiert werden wird.
Computersimulationen zeigen: Wenn sich Galaxien durchdringen, stoßen Gaswolken aufeinander und es
entstehen elliptische Riesengalaxien aus verschmelzenden Spiralgalaxien.
Wie verhalten sich 100 Millionen Teilchen im Computer und wie kann aus zwei Spiralen ein Rugbyball werden?
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Fr. 21.05. 20:00 Uhr:
Der Schein trügt - Optische Täuschungen
Astronomische Beobachtungen werden letztendlich mit dem Auge gemacht, auch
elektronisch erfasste Daten werden visualisiert.
Optische Täuschungen zeigen aber, wie unvollkommen wir solche Informationen
verarbeiten.
Auch am Himmel gibt es optische Täuschungen, bekannteste Beispiele sind das
Marsgesicht, die Marskanäle oder das vergrößerte Mondbild in Horizontnähe.
Anhand vieler erstaunlicher Täuschungen wird klar,
dass Sie nicht alles glauben dürfen, was Sie sehen.
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Fr. 28.05. 20:00 Uhr:
In einem Jahr mit dreizehn Monden
Vollmond ist auf der ganzen Welt gleichzeitig, allerdings ist er nicht
allerorts sichtbar. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um 13 Mal bei
seinem wahren Erscheinen gegenwärtig zu sein - dies war für Nina
Tobien der selbstgestellte Auftrag im Jahr 2009. Ihr Reise- und Erfahrungsbericht
dokumentiert diese „Jagd“ nach den Vollmonden, die sie kreuz und quer durch die
Welt führte.
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Fr. 04.06. 20:00 Uhr:
Willkommen in der elften Dimension: Stringtheorie für Fußgänger
Physiker haben ein Problem: Einsteins Welt im Großen und Heisenbergs
Welt im Kleinen passen nicht zusammen. Will man den Urknall verstehen,
ist genau diese Kombination notwendig. Findige Forscher haben eine
Theorie, aber die hat es in sich: ihre Welt hat 11 Dimensionen! Kann
man sich das vorstellen und erklärt es irgendetwas, was man zuvor noch
nicht wusste?
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Fr. 11.06. 20:00 Uhr:
Die Herkunft der Meteoriten
Meteoriten faszinieren die Wissenschaftler ungemein. Sie sind derzeit
die einzige Quelle für Materie von Himmelskörpern aus unserem
Sonnensystem. Da aber leider die Angabe des "Absenders" fehlt, ist es
ein hartes Stück Detektivarbeit herauszufinden, von welchem
Himmelskörper ein bestimmter Meteorit stammen könnte. Gehen sie mit auf Spurensuche.
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Fr. 18.06. 20:00 Uhr:
Die Farben des Himmels
Warum ist der Himmel tagsüber blau und abends rot? Und warum ist es auf dem Mond nicht so?
Warum kann man leicht einen Schatz am Ende des Regenbogens versprechen und was hat es mit dem
Grünen Strahl auf sich? Warum sind manche Sterne rötlich, manche bläulich aber keine grünlich
und sind die rötlichen wärmer, weil Rot eine warme Farbe ist?
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Fr. 25.06. 20:00 Uhr:
Eine Reise in die Welt der Planeten
Für Griechen und Römer waren sie Götter; das christliche Mittelalter sah in ihnen als Objekte der göttlichen Schöpfung Anzeiger zukünftiger Ereignisse. Die beginnende Neuzeit machte sie zu Geschwistern der Erde. Das 20. Jahrhundert zeigt die Planeten in einer bis dahin ungeahnten Detailfülle.
Begleiten Sie den Referenten auf eine spannende Reise durch über 2000 Jahre Planetenforschung.
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Fr. 02.07. 20:00 Uhr:
Astronomie im Urlaub
Was kann man mitnehmen? Eine weite Reise wird man wahrscheinlich mit
Flugzeug oder Schiff antreten. Ein Fernglas und eine rot leuchtende
Taschenlampe passen in jedes Reisegepäck. Digitalkameras sind
inzwischen so empfindlich, dass Sie in zwölf Sekunden mehr Himmel
fotografieren, als das bloße Auge sieht. Auch Sternkarten sollten nicht fehlen, denn eine Reise auf die Südhalbkugel offenbart einen
unbekannten Himmel wie von einem fernen Planeten.
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